Vor der Rückfahrt nach Kabul: Spaziergang in Hezarak, hohe Berge, kahle Landschaft und ein Helikopter

Nachdem ich mir den Hof angeschaut hatte in Hezarak habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Ich dache, wenn das nicht geht, wegen der Sicherheit, dann kann ich hier nicht fünf Monate bleiben. Astrid fand das ein wenig bedenklich, wollte auch nicht mitkommen. Ich bin den Hügel weiter hinauf, bis ich auf einem Plateau ankam. Wieder […]

Der Schreinerhof in Hezarak und spärliche Wohnmöglichkeiten

Angekommen in dem Schreinerhof schaue ich mir meine Wohnmöglichkeiten genauer an: ‚Mein’ Raum ist ca. 3×4 Meter groß, es gibt noch drei andere Wohnräume dort. Die beiden geplanten Klassenräume sind nicht gebaut, auch nicht angefangen; die Schwierigkeiten mit dem Vermieter bestehen angeblich nach wie vor. Es gibt eine Küche in einer Ecke des Hofes, etwa […]

Die Fahrt zu meinem zukünftigen Arbeitsplatz nach Hezarak

Morgens um 7.00 Uhr holt uns (Astrid und mich) einer der Fahrer des Entwicklungsdienst-Büros vom Gästehaus ab. Bei der holländischen Organisation im Büro werde ich Said Machmat, einem afghanischen Architekten, vorgestellt. Said Machmat stammt auch aus Hezarak und kann gut Englisch. Alles verstehe ich allerdings nicht. Er ist mein formeller Vorgesetzter, zuständig für die fachlichen […]

Einverständnis der Deutschen Botschaft in Kabul für die Fahrt nach Hezarak

Nachmittags versuche ich zu erreichen, dass ich mit der holländischen Organisation Entwicklungshilfeorganisation nach Hezarak fahren kann. Am nächsten Tag ein zweites Mal. Holger im Büro erklärt mir, dass ich dafür aber das Okay der deutschen Botschaft bräuchte, wegen der angespannten Sicherheitslage. Nach zwei Anläufen gerate ich an einen höheren Beamten. Am Anfang des Gespräches klärte […]

Kutschi-Nomaden, ein großer Weinberg und liebe und ablehnende Gesten in Kabul

Bei einem Gang mit Astrid zum Interkonti begegnen uns zwei Frauen, wahrscheinlich Kutschi-Nomaden, weil sie fast gar nicht verschleiert waren und mich direkt ansprachen. Ich gab einer der beiden Frauen 20 Afghani für beide, weil die andere Frau etwas abseits stand. Ein kleiner Junge kam dazu gelaufen und bedeutete mir, den Frauen nichts zu geben, […]

Politische Parteien und die Entwicklung nach der Unabhängigkeit Ruandas

Am 1. Juli 1962 wurde Ruanda von Belgien in die Unabhängigkeit entlassen. Durch die politischen Geschehnisse während der letzten Jahre der belgischen Kolonialherrschaft waren klare ethnische Grenzziehungen zwischen den Hutu und Tutsi gezogen worden. Immer mehr politische Organisationen gründeten sich, bei denen die Mitglieder entweder Hutu oder Tutsi waren; in keiner Organisation hat man Mitglieder […]

Viel leckeres Gemüse und Obst in Afghanistan, keine Wolken und kein Tropfen Regen

Ich glaube, ich habe selten so viel Gemüse gegessen, wie hier. Wir haben auch immer Äpfel, Apfelsinen, Mandarinen, Bananen. Schade, dass es die superleckeren Trauben jetzt nur noch selten gibt, und wenn, dann vergleichsweise teuer (80 Afghani, also ca. 1,50 € pro Kilo). Anfangs hatten wir dafür 15 Afghani bezahlt. Mir gefällt es auch gut, […]