Studieren in Berlin: Zum Thema Fleiß und Humor

Heute hatte, respektive hätte, ich mein erstes Referat gehabt. Meine Referatspartnerin hatte genau eine Folie mit Inhalt dazu beigetragen und eine ohne. Beeindruckend war allerdings, dass genau heute ihre Stimme mehr oder weniger versagte und daher eine andere Gruppe den Vortrag machen musste. Kurz gesagt, ich bin für die gesamte Note alleine zuständig. Das war bisher nicht die einzige Person an der Uni für die ich die ganze Arbeit gemacht habe. In einer weiteren Arbeitsgruppe mangelt es denn nicht an Fleiß, jedoch an Humor. Ich habe selten sowenig gelacht und selbst so viele Sprüche geklopft, die so wenig ankamen. Also ich muss sagen, ich fand sie selbst ziemlich lustig. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf wieder an der Uni in Zürich mit den Kommilitonen in einer Wirtschaftsvorlesung zu höcklen und es, selbst bei trockenem Stoff, “cheibe glatt“ zu haben… Nun, wie vielleicht aus diesen Zeilen hervorgeht, ich muss gestehen, dass mir die Uni in Berlin nicht sehr viel Freude bereitet bis jetzt. Ich warte von einem Wochenende auf das andere. Gebeutelt von einer Röschen Flechte, Heimweh und Unlust, habe ich mir heute vorgenommen, mich wieder zusammenzureissen und sozusagen „den Arsch wieder etwas höher zu tragen. Sach ich jetzt mal so.“

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