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Honig aus Afghanistan: Mein Bienenprojekt

Anfang April waren meine Abschlussberichte für meine drei Organisationen und meine Zeugnisse für die Lehrlinge endlich geschrieben. Ich hatte nun Urlaub und etwa drei, vier Wochen Zeit, mich um mein privates Projekt zu kümmern: Eine Imkerinnen-Ausbildung, in Zusammenarbeit mit AFA.

Im Januar hatte ich zusammen mit einem anderen deutschen Unterstützer ein weiteres Gespräch mit Nadia gehabt. Peter, der Deutsche, war einer der Spendensammler von AFA und besonders von dem Bienenprojekt angetan. Deshalb haben wir eine Schreinerinnen-Ausbildung nicht mehr weiter verfolgt.

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Letzter Ärger und Abschied aus Hezarak

Komisch, hier nun zu sitzen, zweieinhalb Wochen nach meiner letzten Nacht im Container, mir kommt das alles schon meilenweit weg vor. In der letzten Woche dort hat mich tatsächlich noch ein Magenvirus erwischt. Ich denke mal, der Koch hat mir das Wasser nicht abgekocht. Ist ja auch wenig einsichtig: Alle trinken das Wasser pur, es ist sauber und nur diese Weißnase will’s immer abgekocht haben. Eher ein Wunder, dass er’s die ganze Zeit für mich abgekocht hat.

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Reinhard Schlagintweit über seine Liebe zu Afghanistan, Fehler gegenüber den Taliban und den Einsatz deutscher Soldaten

Saghar Chopan im Gespräch mit Reinhard Schlagintweit. Bereits 1958 war er in Kabul an der Botschaft tätig: Ein Interview über sein Leben als Botschaftsangestellter und seine Reise als Vorsitzender von UNICEF nach Afghanistan kurz nach der Eroberung durch die Taliban. Weitere Themen sind die Sicherheitslage im Land und mögliche Fehler der Vergangenheit gegenüber dem Talibanregime. Zum Einsatz von deutschen Soldaten insbesondere im Süden hat Schlagintweit eine gespaltene Meinung: „... auf der einen Seite ... dürfen wir nicht sagen für diese schwierigen Aufgaben sind wir uns zu gut.

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Kabultag: Eine Schreinerei, in der Moschee und im Zoo


Am Donnerstag Morgen traf ich meine Leute dann an einer der Ausfallstraßen von Kabul. Ein Kleinbus und alle völlig gut drauf, laute Musik, einer, zwei mit Zigarette. Den Spaß mit dem Glimmstängel habe ich ihnen erst mal genommen und auch die laute Musik hat mich ziemlich nervös gemacht nach einer Weile. Ich dachte schon: Hoffentlich läuft mir dieser Ausflug nach Kabul nicht aus dem Ruder!

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Spaziergänge mit Sher Patscha

Auf einer meiner Taxifahrten hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Fahrer. Wir unterhielten uns über Krieg und Frieden, scheiterten dann aber an meinen doch noch immer ungenügenden Sprachkenntnissen. „Sie müssen mich unbedingt besuchen kommen,“ meinte er zum Ende des Gespräches und wechselte dabei die Anrede: „Am Besten, Du kommst jetzt gleich mit mir zu einem Tee. Mein Schwager spricht Englisch!“

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Kuba: Ein Besuch in der Zigarrenfabrik in Santa Clara

Vergangene Woche besuchten wir im Rahmen unseres Unterrichts die örtliche Zigarrenfabrik. Der Besuch begann an der Tafel mit Informationen zur wöchentlichen Planerfüllung, gekennzeichnet waren dort alle aktuellen Bestände und die Prozentzahlen, die für alle Arbeiter deutlich machten, in welchen Bereichen sie gut gearbeitet hatten bzw. wo weiter zugepackt werden muss.

Logar – in der Heimatprovinz von meinem Co-Teacher Einnullah

An meinem letzten Arbeits-Wochenende bin ich mit Übersetzer Sadat und meinem Co-Teacher Einnullah in die Heimatprovinz des Letzteren gefahren. Die Woche zuvor hatte mir Einnullah spontan abgesagt und ich war sehr enttäuscht gewesen. Als Grund hatte er angegeben, dass es in Logar gefährlich wäre. Ich habe das nicht recht geglaubt, sondern eher vermutet, dass er schlicht keine Lust dazu hatte, mich einzuladen, oder aber es in seinem Haus zu eng wäre.

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