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Die abenteuerliche Fahrt mit dem Dieselofen von Kabul nach Hezarak

Vor einer Woche war ich im Büro in Kabul und wollte mal wieder mit dem Chef sprechen, ein wenig von Hezarak berichten und nachfragen, was er von der derzeitigen Sicherheitslage dort hält. Habe ich doch über dritte Hand gesagt bekommen, dass die Amerikaner dort irgendeine militärische Aktion planen.

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Wandern auf dem Land in Afghanistan

Immer wieder bin ich von meinem Übersetzer und den Auszubildenden zum Tee oder zum Essen eingeladen worden. Ich hatte sie immer wieder vertröstet, vor allem mit dem Argument, zuerst wolle ich alle einladen. Das hatte ich ja nun getan und nach Rücksprache mit den Leuten vom Büro war es denn soweit: In der Woche vor Aid (einem der hohen islamischen Feiertage) an einem schönen, klaren, warmen Tag zog ich mit einer Eskorte von sieben Leuten über die wüstenähnliche Ebene los zu den Bergen am Horizont.

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Hohe Herren: Neue Stände in Afghanistan


In der letzten Woche vor den Eid- Feiertagen kommen mich Said Machmat und sein Vorgesetzter Mir Rachim abends im Container besuchen. Irgendetwas führen sie im Schilde, denke ich, und ihr scheinbar harmloses Gespräch war deutlich vorher abgesprochen. Manchmal kann ich mir ein Grinsen nur mühsam verkneifen. So als Said Machmat mich einmal betont nebenbei, interessehalber, fragte, ob wir in Deutschland eigentlich kein Schwarzgeld hätten.

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Medien- und Informationspolitik in Kuba

Ich bin erschreckt darüber wie reglementiert Informationen hier an die Öffentlichkeit gelangen. Kontakte in’s Ausland werden über die Preise der Telekommunikationsmittel geschickt unterbunden, eine Stunde WWW im (monopolistischen) Internetcafe, im lokalen Telepunto, kostet 6 Dollar und somit etwa ein Drittel Durchschnittsgehalt, mitgebrachte Speichermedien sind dort verboten. Ein Telefongespräch nach Deutschland etwa kostet rund 4.5 Dollar pro Minute.

Mehr Schwierigkeiten


Zwei Tage später bin ich etwas krank geworden, bisschen Fieber und sehr schlapp. Gestern hatte ich ein Gespräch mit Said Machmat über das Essensgeld. Wieso das bessere Essen der Ingenieure mit neun Mahlzeiten pro Woche nur 50 Afghani kostet und sie das schlechtere Essen der Schreinerlehrlinge mit 5 Mahlzeiten die Woche (und selbst mitgebrachtem Brot) mit ca. 500 Afghani/Woche veranschlagen.

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Die Reste des großen Essens und das liebe Geld

Morgens kam erst mein Co-Teacher nicht. Er kauft seit über einer Woche ein bisschen Material ein. Zwar hatte ich mit ihm eine Liste des benötigten Materials (Holz und Beschläge) erstellt und er sollte sagen (schreiben und lesen kann er ja nicht, oder nur sehr wenig), welches Holz wir brauchen. Das, weil ich ja nicht weiß, was in Kabul möglich ist zu bekommen und auch die Holzarten nicht kenne.

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Das Zentralgefängnis von Kabul


Arnold holt mich am Donnerstag mit zwei Autos von Hezarak ab. Wie immer hat er wenig Zeit, holt mich schon vormittags ab und will auch kaum warten. Ich schließe also meinen Workshop, schicke alle Leute nach Hause, suche in aller Hektik meine Sachen zusammen und los geht's. Auf dem Rückweg fährt Arnold noch zu dem alten Zentralgefängnis von Afghanistan. Er will sehen, ob da wirklich gebaut wird, wie ihm gesagt wurde.

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