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Freifunk in Berlin – Wenn ich mit meinem „Schleppi“… (offene Netzwerke)

Wenn ich mit meinem Laptop (oder auch Schläpptop wie es sich im Berlingua mittlerweile immer mehr durchsetzt) unterwegs bin, sehe ich immer häufiger offene drahtlose Netzwerke über die ich mich einfach so in das Internet einwählen kann. Ein Name der auf meinem Display in den verschiedensten Ecken der Stadt immer wieder auftaucht ist Freifunk – in meiner Lieblingsbar in der Kopenhagener Straße genauso, wie bei Jing im Studentenwohnheim am Ostbahnhof oder im Sommer auf dem Boxhagener Platz.

Der Flug nach Griechenland via Italien (Teil I: von Berlin nach Bergamo)

Findet ihr den Titel dieses Artikels komisch oder ungewöhnlich? Selbstverständlich ist er ein bisschen komisch. Aber das ist heutzutage ganz normal. Man fliegt nach Italien und nachdem man dort ein paar Tage geblieben ist, fliegt man nach Griechenland, z.B. nach Thessaloniki via Athen, einfach nur damit man zwischendurch noch einen Freund aus Athen sehen kann.

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Wisst Ihr noch?

Niemand möchte allein sein, wenn ein Krieg beginnt. Und niemand möchte zu dritt sein, wenn eine Träne fliesst. Doch an diesem Tag, dem 9. November 1989, da waren alle zusammen, da war niemand wirklich allein.

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Ich denke, die Leser werden das bisschen nicht all zu ernst gemeinten Zynismus vertragen (zum 9. November 1989, Nachtrag)

Es scheint Menschen zu geben, die glauben, jeder könne sich gut daran erinnern, was am 9. 11. 89 geschah. Ich nicht. Ich habe ein dunkles Bild im Kopf, wie ich mit meiner Mutter vor dem Fernseher sitze und den einst Getrennten zusehe, wie sie sich heulend in die Arme fallen.

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Internationale Studenten in Berlin: 你 好!Ni hao, Jing!

Jing wohnt im Studentenwohnheim am Ostbahnhof. Für manche das neue Szeneviertel, denn hier befinden sich viele neue Clubs und Bars wie die Panoramabar, das BKA und das Maria am Ostbahnhof und auch die Spree mit den vielen neuen Strandbars ist nicht weit… Obwohl es jetzt natürlich schon viel zu kalt ist, hier zu sitzen.

Mauerparkflohmarktberichterstattung: Bereit zu kaufen, aber…

Der Sonntag ist endlich gekommen. Ich will schlafen bis 11! Aber wir haben schon alles organisiert. Nein!! Schon, als Mario mir gesagt hatte, dass ich um halb sieben aufstehen muss! Am Sonntag! Na ja. Ich habe es geschafft und da waren wir mit meinem kleinen blauem Auto mit griechischem Kennzeichen, um unsere Sachen auszustellen, die uns ans Herz gewachsen waren, aber die wir nicht mehr brauchten und weil vielleicht jemand anderes daran interessiert sein würde.

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Berliner Mauerparkmarktnovembertag - Preise rauf, Preise runter (Teil II)

Am Anfang hast du noch „Träume“. Die Jacke kostet 120,- Euro. Ich habe sie nur einen Sommer angehabt. Ich denke unter 20,- Euro verkaufe ich sie niemals! Was am Vormittag dann noch „abgerungen“ für 15,- Euro weggeht, wird abends für 4,50 Euro verkauft. Aber bevor Du es wieder mit nach Hause nimmst… Also hier stehen wir nun. Gut, essen wir erst mal einen Apfel (den wir von zu Hause mitgebracht haben) und machen ein Foto.

 

Yiannis Katsoyiannis isst einen Apfel, während er auf dem Flohmarkt am Mauerpark am 13.November 2005 auf Kunden wartet
Yiannis Katsoyiannis isst einen Apfel, während er auf dem Flohmarkt am Mauerpark am 13.November 2005 auf Kunden wartet
 
Hm. Wie funktioniert so ein Markt? Das ist ein ganz bestimmtes Publikum und es ändert sich jede Stunde. Am Morgen gibt es viele Ausländer, die die besten Schnäppchen suchen. So viele Fragen nach meinen Lautsprecherboxen, dass der Preis von mal zu mal immer höher wird. Dann passiert eine halbe Stunde gar nichts und plötzlich verkaufst Du 20 alte Bücher und zwei T-shirts. Jetzt kommen die Älteren und die Ärmeren. Oder muss man mittlerweile schon von Armen sprechen? Leute, die hier etwas Billiges suchen, weil sie es brauchen. Ist schon krass was das mittlerweile für Auswüchse angenommen hat. Wer will der sieht es. Ob die jungen Studenten das sehen? Halb zwei, unser Zielpublikum trifft ein! Jetzt geht es los! Nachdem Brunch sind sie jetzt unterwegs, um die Großstadtstimmung auf dem Markt zu genießen! Nachdem unsere Preise auf einen Tiefststand gesunken waren, klettern sie jetzt wieder! Auf dem Schild „Alles in der Kiste für 1 Euro“ werden jetzt „1,50 Euro“. Die alten Jeans von Yiannis gehen für 10,- Euro weg! Unsere Laune wird besser! Ok, jetzt kann man sich auch einen „Crepes“ leisten. Die Standmiete ist schon lange wieder drin und die Geschäfte gehen gut!

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