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Die Erlebnisgesellschaft und der Markt

Die letzten Jahrzehnte haben viele Veränderungen in Lebensstil und –auffassung von Menschen rund um den Globus mit sich gebracht. Das „wirtschaftliche Wunder“ in vielen Teilen der Welt und die rasante Entwicklung von Technologie und Wissenschaft haben erhebliche Verbesserungen und Erleichterungen in unsere Existenz eingeführt. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft mit hohem Lebensstandard, deren Mitglieder, nachdem sie die Bedürfnisse aus der untersten Stufe der Maslow-Pyramide gedeckt haben, sich anderen Bereichen des Lebens widmen können, wie bspw. Hobbys, Sport, Kultur und Unterhaltung. Dabei werden auch diese Bereiche von Marktregeln beherrscht und stellen dem Verbraucher ein riesiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung. Das Konzept der Erlebnismilieus von Schulze scheint wie geschaffen für unsere Zeiten, wo „Erleben“ zu einem Handlungsimperativ wird und wo alle Produkt- und Dienstleistungsanbieter mit schönen Erlebnissen locken.

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Freedom of Exchange of data and information in Freifunk free wireless networks

It is often stated that the Internet is the basis of the free communication and exchange of software and content – all kinds of information and knowledge. Yes, the Internet especially in the 1990’s could be regarded as a free infrastructure that enabled free exchange. This is changing rapidly throughout the world, as we see a trend to censoring of information all over the world and privately enforced censoring with the help of copyright and patent laws.

Fidels 80. Geburtstag

Der Geburtstag Fidels ist am 13. August 1926. Pünktlich zu seinem Jahrestag gibt es jährlich große Feierlichkeiten, an denen alle Kubaner mehr oder weniger freiwillig teilnehmen.

Kuba und die sexuelle Befreiung

Santa Clara ist das Köln Deutschlands oder das San Francisco Amerikas, hier gibt es eine Unmenge Homosexuelle und Transvestiten. Landesweit hat Santa Clara den Ruf als Hauptstadt der sexuell Andersdenkenden erlangt.

Metacity Südkorea - Überall Stadt

Trotz der Dezentralisierungspolitik der südkoreanischen Regierung seit den frühen sechziger Jahren wuchs die Region in und um die Hauptstadt Seoul kontinuierlich. Inzwischen liegt die Einwohnerzahl der Metropole bei 10,3 Millionen – das ist viermal mehr als zu Beginn der Maßnahmen. Ungeachtet dessen versucht die Regierung seit 1980 mittels ihrer National Land Development Plans, neue Stadtgründungen außerhalb dieser Region voranzutreiben. Dies gelingt ihr bedingt: Seoul und Umgebung stehen, was die Bevölkerungszahl angeht, an dritter Stelle der weltweit größten Metropolregionen – nur Tokio und Mexiko-Stadt sind noch (geringfügig) größer.

Sokcho, Provinz Kangwon-Do, Häuserblick
Sokcho, Provinz Kangwon-Do, Häuserblick

Insgesamt ist Südkorea, das auf Grund seines rasanten Wirtschaftswachstums zu den so genannten „Tigerstaaten“ gehört, ein stark urbanisiertes Land: 80 Prozent der Bevölkerung leben in Städten, die meisten davon im Seoul-Busan-Korridor. Hier liegen auch die größten Städte des Landes: Incheon (2,5 Mio.), Daejeon (1,44 Mio.), Daegu (2,5 Mio.) und Busan (3,68 Mio.).


Seoul, Provinz Seongbuk-gu
Seoul, Seongbuk-gu

Sokcho, Provinz Kangwon-Do
Sokcho, Provinz Kangwon-Do

Seitdem der Hochgeschwindigkeitszug KTX im Jahr 2004 in Betrieb gegangen ist, braucht man für die Strecke zwischen der nördlichsten (Seoul) und der südlichsten Großstadt (Busan) des Landes nur noch zwei Stunden und 40 Minuten. Die Verbesserung von Infrastruktur und Verkehr, aber auch die verhältnismäßig kleine Fläche des Landes (keine 100 Quadratkilometer) bei gleichzeitig starkem Bevölkerungswachstum tragen zur hohen Verdichtung Südkoreas bei. Die Entwicklung des Landes steuert auf eine Zukunft hin, in der die gesamte Halbinsel zu einer einzigen riesigen „Metacity“ zusammenwächst.

Gyeongju, Provinz Gyeongsangbuk-Do
Gyeongju, Provinz Gyeongsangbuk-Do

Spätestens hier haben sich traditionelle stadt- und landschaftsplanerische Konzepte der Trennung von Stadt und Land überholt: Mit dem Ineinanderwachsen des urbanen Raums auf regionalem Maßstab wird das Bild der kompakten Stadt, die sich gegen die Landschaft abgrenzt, obsolet. Die Landschaft wird verstädtert, die Grenze zwischen urbanem und ländlichem Raum verwischt.

Seoul, Provinz Seongdong-gu
Seoul, Seongdong-gu

 

Seoul, Provinz Gwangjin-Gu
Seoul, Gwangjin-Gu

Die massive Suburbanisierung an den Rändern der großen Städte führt nicht nur zu deren Vergrößerung, sondern macht die umgebende Landschaft zu etwas, was weder eindeutig städtisch noch ländlich genannt werden kann. Mit dem Verlust der Landschaft geht gleichzeitig aber auch ein Verlust der Stadt und ihrer zentralisierenden Funktion einher: Sie fließt quasi in die Landschaft hinein. Mit der Verwandlung der gesamten südkoreanischen Halbinsel in eine Metacity wird die Hauptstadt Seoul und ihre Region schließlich doch noch dezentralisiert.


Das Interesse am koreanischen Kino zog den norddeutschen Fotografen und Filmemacher Nils Clauss (www.kotau.com), Jahrgang 1976, nach Seoul. Hier lebt er seit November 2005. Die Fotografien entstanden innerhalb des letzten Jahres.

 

Varadero - Willkommen in Kubas „Westeuropa“

Um auch einmal in die touristische Welt Kubas einzudringen, besuchte ich vor Kurzem Varadero. Auf dem Weg vom Busbahnhof zum Hotel tauchte man in eine künstliche Welt des Reichtums.

A world where everything is free

Imagine a world, where everything is free. Impossible? Right now people all over the world are working on this idea. They want to create a world where you can instantly have access to free content like free music, videos or texts, free software like free operating systems, programs, computer games and even powerful search engines, free hardware like plans for computer chips and free infrastructure like local wireless mesh networks.

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