Johannes Apfel's blog

Meine Abreise aus Afghanistan

Ich finde es sehr schön, auf meine letzten Tage in Kabul nicht mehr alleine im Gästehaus zu sein. Ein bisschen gemeinsames Yoga, gemeinsames Kochen oder ein Spiel am Abend mit netten Leuten lassen die Tage kürzer werden, als ich es eigentlich will. Mit dem Ehepaar Pukmann bin ich zweimal in die Innenstadt einkaufen und jedes Mal haben wir eines der vielen afghanischen Restaurants besucht. Das eine, das Herat- Restaurant, ist Ausländer gewohnt, aber in dem anderen, einer echten Spelunke, sind wir doch sehr aufgefallen, besonders natürlich wegen Carmen Pukmann.

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Kabuler Alltag vor meiner Abreise

In den letzten Wochen hat es immer wieder geregnet, zum Teil richtig heftig. Toll für Afghanistan nach diesen Jahren der Dürre. Der Kabulfluss ist wieder ein richtiger Fluss. Da der Strom von Kabul (unter anderem) aus drei Wasserkraftwerken kommt, gibt es inzwischen auch wieder fast 24 Stunden Strom. Die Straßen sind allerdings nach einem Regen eine Katastrophe. Selbst die geteerten Straßen haben als Bürgersteige rechts und links nur Lehm und sind dann völlig aufgeweicht. Erstaunlich aber, wie viele Straßen dann doch geteert sind in Kabul, und immer wieder kommen welche dazu.

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Zwei Tage in Jallalabad

Ab Ende März kamen vier EntwicklungshelferInnen neu aus Deutschland, machten die Auslandsvorbereitung und wohnten mit mir im Gästehaus.‚Ab Ende März’, weil sie zu unterschiedlichen Zeiten einreisten. Heiner, der als erster neuer Mitbewohner kam, hatte das Pech, auf die anderen noch drei Wochen warten zu müssen. Ich dagegen hatte Glück: Ich konnte mich einfach ihrer Studienfahrt nach Jallalabad anschließen, die Teil ihres Vorbereitungskurses war. Anstatt Heiner, der einen Tag, bevor es losgehen sollte, krank wurde.

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Honig aus Afghanistan: Mein Bienenprojekt

Anfang April waren meine Abschlussberichte für meine drei Organisationen und meine Zeugnisse für die Lehrlinge endlich geschrieben. Ich hatte nun Urlaub und etwa drei, vier Wochen Zeit, mich um mein privates Projekt zu kümmern: Eine Imkerinnen-Ausbildung, in Zusammenarbeit mit AFA.

Im Januar hatte ich zusammen mit einem anderen deutschen Unterstützer ein weiteres Gespräch mit Nadia gehabt. Peter, der Deutsche, war einer der Spendensammler von AFA und besonders von dem Bienenprojekt angetan. Deshalb haben wir eine Schreinerinnen-Ausbildung nicht mehr weiter verfolgt.

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Letzter Ärger und Abschied aus Hezarak

Komisch, hier nun zu sitzen, zweieinhalb Wochen nach meiner letzten Nacht im Container, mir kommt das alles schon meilenweit weg vor. In der letzten Woche dort hat mich tatsächlich noch ein Magenvirus erwischt. Ich denke mal, der Koch hat mir das Wasser nicht abgekocht. Ist ja auch wenig einsichtig: Alle trinken das Wasser pur, es ist sauber und nur diese Weißnase will’s immer abgekocht haben. Eher ein Wunder, dass er’s die ganze Zeit für mich abgekocht hat.

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Kabultag: Eine Schreinerei, in der Moschee und im Zoo


Am Donnerstag Morgen traf ich meine Leute dann an einer der Ausfallstraßen von Kabul. Ein Kleinbus und alle völlig gut drauf, laute Musik, einer, zwei mit Zigarette. Den Spaß mit dem Glimmstängel habe ich ihnen erst mal genommen und auch die laute Musik hat mich ziemlich nervös gemacht nach einer Weile. Ich dachte schon: Hoffentlich läuft mir dieser Ausflug nach Kabul nicht aus dem Ruder!

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Spaziergänge mit Sher Patscha

Auf einer meiner Taxifahrten hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Fahrer. Wir unterhielten uns über Krieg und Frieden, scheiterten dann aber an meinen doch noch immer ungenügenden Sprachkenntnissen. „Sie müssen mich unbedingt besuchen kommen,“ meinte er zum Ende des Gespräches und wechselte dabei die Anrede: „Am Besten, Du kommst jetzt gleich mit mir zu einem Tee. Mein Schwager spricht Englisch!“

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