Mario Behling's blog

Janischkeit in Berlin: Auf Kosten Anderer (Folge 3)

Wieder in seinem blauen Hemd denkt Der Jan heute über den Frust und Reiz den viele am Ende des Tages verspüren nach. Wer lebt hier auf wessen Kosten? Der Jan: "Ich weiß nicht wer hier alles auf meine Kosten lebt, aber ich weiß auch genau ich lebe auch auf Kosten anderer..."


Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=5466509022319540084
YouTube: http://youtube.com/watch?v=j3MOYqE48KQ

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Bush singt Lennon-Song „Imagine”

Bereits seit einigen Monaten findet im P2P-Netz ein Cover-Song des bekannten Lennon-Stücks „Imagine“ aus dem Jahr 1971 seine Verbreitung. Der Song wird offensichtlich vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush gesungen. Inzwischen kursieren zahlreiche Remixes im Web (ein Download von Mediacracy hier). Doch es stellen sich mehrere Fragen: Erstens, wieso wurde der Song (eine Privataufnahme?) ins Internet gestellt? Und zweitens, wieso singt der Präsident des mächtigsten Landes der Welt gerade diesen Song oder stammt die Aufnahme doch von jemand anderen?

Die Möglichkeiten eines Präsidenten der USA scheinen schier unbegrenzt. Georg W. Bush wird nach seiner Präsidentschaft vielen als Initiator und Visionär einer anderen Welt in Erinnerung bleiben. Doch wird Bush auch der Musikwelt in Erinnerung bleiben? Bisher waren die musikalischen Aktivitäten von Bush nur wenigen bekannt. Doch musikalische Qualitäten von amerikanischen Präsidenten sind nichts Ungewöhnliches. Auch vorherige Präsidenten, wie der ehemalige amerikanische Präsident Clinton waren für ihre Musikalität geschätzt. Insbesondere die Fähigkeiten Clintons als Bläser am Saxophon sind weit bekannt. Dies jedoch bereits vor der Zeit seiner Präsidentschaft.

Nun tauchte zum Erstaunen informierter Kreise ein Cover des Lennon-Songs „Imagine“ vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush im Internet auf. Das Lied ist bereits seit einigen Monaten im Umlauf, wurde jedoch von den Medien bisher kaum beachtet. Auch in den oft vorpreschenden englischen Medien, wie dem linksliberalen Guardian oder den sensationsgierigen Sun und Mirror, war nichts hierüber zu lesen. Womöglich wird jedoch die Echtheit des Liedes angezweifelt. In der Tat ist der Ursprung ungeklärt. Weder vom Präsidenten selbst, noch aus dem Umfeld des Weißen Hauses wurden hierzu bisher Erklärungen abgegeben wurden.

Doch in Internetforen wird der Song bereits heiß diskutiert. Google listet unter den Stichwörtern „Bush + Imagine + Song“ bereits 11.700.000 Einträge. Das Lied gilt vielen auch bereits als eine Antwort auf kritischen Song „My Sweet Neocon“ der Rolling Stones über die Neokonservativen in den USA (Die alten Rocker und der große Knall).

[quote] You lie to your people and blame it on your war of course. [...]
You call yourself a Christian, I call you a hypocrite.
You call yourself a Patriot. Well, I think, you are full of shit. [...]
How come you're so wrong?
My sweet neo-con,
where's the money gone,
in the Pentagon. [...]
It's liberty for all, democracy's our style,
unless you are against us, then it's prison without trial. [/quote]

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Freifunk: Jetzt Umschalten! Vom Konsumieren zum Selbermachen!

Zum Freifunk-Community-Weekend kamen am Wochenende Freifunk-Enthusiasten aus ganz Europa in die C-Base nach Berlin, unter ihnen auch Stefan aus Zuzwil in St. Gallen. Er wollte sich vor allem über die Erfahrungen informieren, die andere beim Aufbau von Freifunk-Netzen gesammelt haben. Ich sprach mit ihm über seinen Besuch bei den Freifunkern in Berlin, seine Motivation für den Aufbau eines lokalen Freifunknetzes in Zuzwil und die Philosophie hinter Freifunk.

Mario: Gruezi Stefan!
Stefan: Hallo!

Janischkeit in Berlin: Wir sind Sklaven oder? (Folge 2)

Wie funktioniert die Gesellschaft? Sind wir Sklaven und ist das alles ganz falsch gelaufen? "Der Jan" hat hierzu eine eindeutige Antwort für uns: "Da lach ick! Komm ick aus der DDR oder wat?"



YouTube: http://youtube.com/watch?v=c7k3lSWS_Ls
Google: http://video.google.com/videoplay?docid=8128203888664510780

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Janischkeit in Berlin: Jetzt darf ich auch mal! (Folge 1)

3:33 Minuten. Jans Perspektive auf das Leben in Berlin. "Warum erzähl ich euch das eigentlich? Weil jetzt jeder mal darf!" Jan berichtet darüber, wie es lang geht in dieser grauen Stadt, philosophiert "Über-Lebenskunst" und beantwortet euch die Frage, warum er eigentlich raucht. Drei Minuten gelabert und wieder nichts verändert?


You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=0hB-x-OsE7Q
Google: http://video.google.com/videoplay?docid=-2187913903129277305

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Yiannis singt über Berlin

Yiannis singt im Auto auf Griechisch über Berlin! "Mia fora... Eines Tages wird er zurück kommen..."


Google http://video.google.com/videoplay?docid=4653314996343478873
YouTube http://youtube.com/watch?v=0XpQukclu-U

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Stadtforum Berlin: Panel Stadtentwicklung, Aktion gegen Palastabriss und Null-Toleranz-Politik gegenüber Berliner Bandenpolitik

Café Moskau, 3. Februar 2006, ein Stadtforum des Berliner Senats „talents, technology, tolerance_berlin”. Da waren einige Professoren, ein Vorzeigeunternehmer und die Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer. Sie war in den letzten Wochen vor allem damit beschäftigt den Palastabriss voranzutreiben. Kurz nach meinem Eintreffen startete deshalb gleich eine Aktion des Bündnisses für den Palast und auch sonst konnten sich die Berliner Politiker einiges Anhören. Unter starkem Beifall der hinteren Ränge und Schweigen der vorderen Ränge forderte Stefan Krätke von der Europa-Universität Viadrina „Null-Toleranz gegenüber der organisierten Bandenpolitik Berliner Politiker“.

Voll besetzt war der Saal in der ersten Etage des Café Moskau an diesem Nachmittag und so stand ich erst einmal an der Seite und verfolgte die Vorträge. Interessanter wurde es auch bald direkt neben mir. Hier versammelten sich Gegner des Palastabrisses, die eine Aktion vor der Rede der Senatorin Junge-Reyer vorbereiteten.

Im Palastbündnis engagiert sich auch Karin aus dem Wedding. Sie arbeitet freischaffend als praktizierende Stadtsoziologin unter anderem mit Nicht-Regierungs-Organisationen. Am Rande der Veranstaltung gibt sie mir ein kleines Interview zum Stand der Debatte, dem Ziel der Aktion und dem Bündnis für den Palast.

 

[quote]

Ich: Was werdet ihr jetzt machen?

Karin: Wir starten jetzt gleich ein Aktion. Willst Du mitmachen?

Ich: Hm. Ich weiß zu wenig darüber.

Karin: Na ja, wenn Du gegen den Palastabriss mach doch einfach mit.

Ich: Sag mal, der Abriss ist doch beschlossene Sache. Was wollt ihr denn jetzt noch ausrichten?

Karin: Ja, wir hatten die Bundestagsdebatte ja noch einmal in Gang gebracht, aber dort haben sie leider gegen den Palast entschieden.

Ich: Ja, deshalb. Was denkt ihr, könnt ihr mit einer Aktion hier denn noch erreichen?

Karin: Solange 20 Tonnen Stahl und Beton noch dort stehen, ist es noch nicht zu spät. Wir wollen eigentlich, dass die Stadtentwicklungssenatorin sagt: ‚Man tolle Aktion! Ich stoppe den Abriss.’

Ich: Hm. Was für eine Aktion startet ihr denn jetzt genau?

Karin: Wir werden jetzt gleich vor die Bühne gehen und unsere Blätter mit der Forderung den Palastabriss zu stoppen hoch halten.

Ich: Verstehe. Und woher habt ihr die Idee für diese Aktion?

Karin: (lächelt) Wir haben unsere kreativen Protestformen selbst entwickelt und brauchten da nicht lange nachdenken.

Ich: Ok, noch mal über den Abriss. Es ist doch beschlossene Sache. Wie kommt es, dass trotzdem immer noch so viele beim Palastbündnis dabei sind?

Karin: Ja, es sind immer noch um die 50 Leute, die aktiv mitmachen. Die Sache ist die, das was jetzt mit dem Palast passiert, ist doch eine Metapher zu ALLEM was gerade passiert …und was passiert ist – zur Wiedervereinigung, zu Finanzen und der Korruption in der Stadt, zum Umgang in der Politik, zur Vergangenheit und so weiter.

Ich: Was erwartet ihr, was passieren wird? Was erwartet ihr zum Beispiel von den Leuten im Raum?

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