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Ouagadougou – ein anderer Stern: Geldnot und ein falscher Voodoorat führt zum Mord mit abgeschnittenen Köpfen

Letztens ist was passiert, was zeigt, dass Afrika echt irgendwie auf einem ganz anderen Stern lebt: In meiner Nachbarschaft ist ein Restaurant ("gewesen"), welches Kundé heisst (eine ziemlich große Kette). Der Besitzer kam in Geldnot und ist zu einem Voodoo-Mann gegangen, um seine Probleme zu lösen. Dieser riet ihm dann, 2 Menschen umzubringen (2 Geschäftsmänner), die Zunge, Kopf und Genitalien abzuschneiden und dann würde schon alles gut gehen.

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Durch Ouagadougou wie ein alter Burkinabé, die Welt zwischen Diplomaten und unvorstellbarer Armut und zwei Hühner auf dem Moto

Nach vier Wochen in Ouagadougou gefällt es mir echt gut, langsam Dödel ich durch die Straßen wie ein alter Burkinabé und es ist einfach schön, Orte zu haben, die man kennt (ich habe jetzt schon mein Lieblingscafé gleich nebenan und einen guten "Bäcker", zu dem ich jeden Morgen gehe). Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu einem touristischen Aufenthalt.

Überglücklich und schwitzend von Ouagadougou nach Tomegbé und ein Besuch im Voodoodorf

Nun lebe ich hier seit knapp 2 Wochen in Ouagadougou in Burkina Faso, in einer großen Villa mit 2 Terrassen die 25 min Fußmarsch von der nächsten Asphaltstrasse entfernt ist, in einem Viertel, wo nur jedes zwanzigste Haus Strom hat (meines inklusive) und einem Gartenwächter, der nachts vor meinem Gartentor steht. Seltsames Gefühl so eine Villa für sich alleine zu haben, wenn Leute neben mir zu zehnt in einer Blechhütte wohnen. Ja und vor ein paar Tagen haben wir mit dem Chef von AGBE einen Ausflug in das Dorf Tomegbé gemacht und dort einiges erlebt..

Von Togo nach Burkina Faso: Ein Besuch bei meiner Gastmutter, ein Krokodilen-Ritt und ein kaputtes Moto

Wir sind unterwegs im Togo Richtung Norden. In Sokodé wollen wir so schnell wie möglich weiter, denn das ist eine ziemlich hässliche und dreckige Stadt mit vielen Idioten. Kleine Tamberna-Dörfer von Voodoos an denen wir vorbei kommen sind da schon touristischer. In Dapaong habe ich dann schließlich meine Gastmutter vom letzten Aufenthalt wieder gesehen, sie hat jetzt ein kleines Kind. Leider war es alles nicht so herzlich und schön, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich sollte gleich Geld für Essen und Unterkunft zahlen und Dzifa hatte dabei eigentlich nie Zeit. Schade.
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