freie infrastrukturen

Freie Infrastrukturen

In den letzten Wochen ergab sich bei mir ein reger Austausch mit Politikern verschiedener Parteien. Zudem gab es in der Freifunk-Community zahlreiche Anfragen von Journalisten zu Freifunk und freien Infrastrukturen. Gerne mache ich hier meine Positionen öffentlich.

Jeder Bürger hat das Recht auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben in Freiheit. Dies kann nur in einer Gesellschaft geschehen, die Bürgern, Orte für die Entfaltung der Persönlichkeit und ein menschengerechtes Leben zur Verfügung stellt, unabhängig von Einkommen und Status. Der freie Zugang zu Wasser, Luft, Strom, öffentlichen Straßen und Plätzen, Schulen und Universitäten muss genauso gesichert sein, wie der ungehinderte Zugang zu freien digitalen Netzen als Orte der Öffentlichkeit im neuen digitalen Raum. Um diese Orte zu ermöglichen und effiziente lokale Netze und Breitbandinternet für alle im städtischen und ländlichem Raum aufzubauen, muss das offene Spektrum neben gegenwärtigen WLAN-Frequenzen ausgeweitet werden. Ein demokratischer Diskurs kann nur gesichert sein, wenn öffentliche Orte hierfür existieren. Offene Infrastrukuren wie Vekehrswege, Telekommunikationsnetze, Energie- und Wasserversorgung sind nicht nur eine Basis für wirtschaftliche Aktivitäten, sondern grundlegend notwendig für das gleichberechtigte Miteinander der Menschen in der Gesellschaft. Sie entscheiden als das zentrale Element, wer aktiv an der Demokratie, in der Wirtschaft und dem kulturellen Leben teilhat. Zugänge zu Infrastrukturen müssen daher frei und ungehindert sein. Der Betrieb von Infrastrukturen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Offene Betriebsmodelle des Teilens von Ressourcen und Arbeit, wie bei freien Bürgernetzen, müssen deshalb gewinnorientierten Geschäftsmodellen gleichgestellt werden. Infrastrukturen dienen zu allererst dem Gemeinwohl.

Freifunk in Rostock: Interview mit Freifunkern auf dem 23c3 Chaos Communication Congress

In der Wireless Corner treffen sich die Freifunker beim 23. Chaos Communication Congress am Alexanderplatz. Am Rande spreche ich mit Rene und Mathias von der Opennet-Initiative aus Rostock über die Organisation des lokalen Freifunk-Netzes, die Zusammenarbeit mit der Universität und ihre eigene Motivation. Zudem berichtet Rene darüber, wie freie Netze kürzlich unter seiner Mithilfe in Kerala in Indien entstanden und Berliner Freifunker sich im Bundesstaat Goa engagieren.

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Über kurz und lang - Freifunk in Berlin wächst und wächst und wächst

Die Berliner Freifunker verzeichnen in diesem Sommer sehr gute Funkbedingen. Auch kleine entfernte Netze und Knoten (Freifunk-Router) bauen somit ohne Probleme Verbindungen in das große Berliner Netz auf. Bereits fast 400 einzelne Nodes verzeichnen eine Verbindung mit dem Router auf dem ND in Friedrichshain. Obwohl in einer Großstadt wie Berlin viel Funkverkehr läuft, starke Luftbewegungen herrschen und Häuser die Ausbreitung von Funkwellen beeinträchtigen, nehmen auch die „Long-Shots“ in letzter Zeit enorm zu.

Auf dem Weg zum überregionalen Freifunk-Netz

Viele Freifunker kennen das: Man ist der erste und hat keinen Kontakt zur „großen Wolke“. Auch wenn sich einige Freunde in der Umgebung mit anschließen, solange kein Kontakt zur großen Wolke besteht, bleibt das Freifunk-Erlebnis doch ziemlich unspektakulär. Warum also den ganzen Aufwand betreiben und mitmachen? Warum nicht warten, bis sich die Lücke zu zum lokalen Netz schließt?

Um verstreute Netze – kleine und große miteinander zu verbinden, gibt es nun das FreifunkVPN-Projekt. Denn, mittels VPN-Technik ergibt sich die Möglichkeit einzelne Wolken über das Internet mit einem Tunnel zu verbinden und so die Freifunkwolken in einer Stadt und sogar die Netze verschiedener Städte in einem gemeinsamen überregionalen Freifunk-Netz zu vereinen. Dies ermöglicht nun auch den Freifunkern in kleinen Netzen mit größeren Freifunk-Wolken in Kontakt zu treten und so direkt mit entfernten Teilnehmern zu kommunizieren - ein starker Motivationsschub.

Flo Fleissig besucht die Freifunk-Community (Folge 5)

„Wie ist denn das, wenn ich jetzt wirklich Interesse habe an Freifunk?... Ich würde mich gerne mal mit jemanden unterhalten, der das wirklich gut kann!“ Und deshalb zeigt euch Flo heute mal die c-base in Berlin.

Direkter Link Google http://video.google.com/videoplay?docid=5244154819337535718

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Freifunk: Jetzt Umschalten! Vom Konsumieren zum Selbermachen!

Zum Freifunk-Community-Weekend kamen am Wochenende Freifunk-Enthusiasten aus ganz Europa in die C-Base nach Berlin, unter ihnen auch Stefan aus Zuzwil in St. Gallen. Er wollte sich vor allem über die Erfahrungen informieren, die andere beim Aufbau von Freifunk-Netzen gesammelt haben. Ich sprach mit ihm über seinen Besuch bei den Freifunkern in Berlin, seine Motivation für den Aufbau eines lokalen Freifunknetzes in Zuzwil und die Philosophie hinter Freifunk.

Mario: Gruezi Stefan!
Stefan: Hallo!

Freifunk: Die Suche nach dem Netz (Folge 4)

Wie findet man eigentlich heraus, ob man bei sich Freifunkempfang hat? Flo Fleissig zeigt euch heute, wie er das heraus gefunden hat.

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