Geschichte

Katholizismus in Brasilien: Die Lebendigkeit des religiösen Gefühls, Ursachen und Auswirkungen in Gesellschaft und Familie

In der Beschreibung des brasilianischen Charakters bemerkt man häufig, dass dieser von Sensibilität, Irrationalität und Religiosität geprägt ist. Die Kräfte dieses Gefühls, die stets auf die Meinungen und Verhalten des Brasilianers wirken, zerstreuen seine Interessen an sinnlichen und objektiven Bestimmungen. Um diese Aussage zu verstehen, ist es notwendig die Wurzeln Brasiliens zu kennen. Sie entstammen dem portugiesischen Teil der iberischen Halbinsel. Portugal spielte im 15. und 16. Jahrhundert bei der Etablierung neuer Handelswege und der Eroberung und Entdeckung der Länder dieser Regiong eine sehr große Rolle. Die Portugiesen gründeten Kolonien in Afrika, Amerika und Asien und sie gründeten Brasilien. Die Lebendigkeit des religiösen Gefühls in Brasilien erklärt sich daraus, dass die „Entdecker“ nicht nur im Namen der portugiesischen Krone, sondern auch in dem von der katholischen Kirche geführten Gegenreform handelten. Dieses Gefühl entwickelte sich auf unterschiedliche Weise, teils mystischer und fanatischer Art, besonders in den ärmsten Bundesländern und auf dem Land, teils dogmatischer, dessen Fall in den Großen- und Hauptstädte vorkam. Der Unterschied bestand auch in der Art, wie man die Religion behandelte, das heißt mal formal, mal zeremoniell, mal rituell.



[quote] „Die Menge folgte dem Baldachin und schloss sich dem Gebet der Priester an. In vollem Ornat, mit reuiger Miene und gefalteten Händen, ließ Pater Basílio seine tönende Stimme zum Gebet erschallen. Der fromme Mann war zu dieser wichtigen Verrichtung wegen seiner hervorragenden Tugenden ausersehen worden, die ihm Anerkennung und die Achtung aller eintrugen; im übrigen war er als Eigentümer von Ländereien und Pflanzungen selbst daran interessiert, dass der Himmel eingriff. Deshalb betete er mit verdoppeltem Nachdruck“. „Gabriela“ von Jorge Amado. [/quote]

Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) – Relevanz, Entstehung, Bedeutung und Art und Weise der Wissensvermittlung

In den letzten Jahrhunderten hat sich die Weltwirtschaft stetig verändert. Der Wandel des Wirtschaftssystems, Fortschritte in Technologie, Medien und Bildung scheinen permanent die Geschwindigkeit zu erhöhen. Menschen müssen sich den neuen Bedingungen anpassen, um erfolgreich agieren zu können. Dies trifft vor allem auch in der globalisierten Wirtschaftswelt zu. Um unter globaler Konkurrenz bestehen zu können, werden betriebliche Abläufe ständig optimiert und die reibungsarme Zusammenarbeit in Unternehmen gefördert. Dies macht das Führen von Teams, Abteilungen oder ganzen Konzernen zu einer zentralen Aufgabe, der sich die „Ececutives“, die CEO’s als fähig erweisen müssen. Erkenntnisse aus der Psychologie und der Betriebswirtschaft sowie viele empirische Modelle setzen sich mit Führungseigenschaften und zwischenmenschlichen Beziehungen in der Wirtschaft auseinander. Sie halten Einzug in den privaten Bildungsmarkt und lassen hoffen, dass Führungsqualitäten und Entscheidungsprozesse offen gelegt, transparent und erlernbar werden, so auch das Neuro-Linguistische Programmieren, NLP.

[quote] Neurolinguistisches Programmieren (NLP, häufig Neurolinguistische Programmierung genannt), abgeleitet von: Neuro (die Nerven(engramme)), Linguistik (Sprache) und Programmieren (zielgerichtete Anordnung von Informationsabläufen) ist eine … geschaffene offene Methodensammlung zur Beschreibung der "Strukturen subjektiver Erfahrung". (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung, Version 01:33, 18. Apr 2006.) [/quote]

Entstehung des NLP

In den frühen siebziger Jahren war John Grinder Assistenzprofessor der Linguistik und Richard Bandler Student der Psychologie an der University of California in Santa Cruz. Gemeinsam setzten sie sich zum Ziel, die erfolgreichen Psychotherapeuten Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Familientherapie) und Milton Erickson (Hypnotherapie) so zu untersuchen, dass mittels der erkennbaren Muster andere Therapeuten die wirksamen Strategien ihrer Modelle übernehmen können. Zur Erforschung dieser und später auch anderer Vorbilder nutzten Bandler und Grinder die Arbeiten von William James (Wahrnehmungspsychologie), Albert Bandura (Lerntheorie), Alfred Korzybski (Allgemeine Bedeutungslehre), Gregory Baetson (Systemtheorie und Kybernetik) und Noam Chomsky (Syntaktische Strukturen). Die Resultate, die man mit Hilfe der herausgestellten Modelle erzielte, waren so erstaunlich gut, dass unter Mitwirkung von unter anderem Leslie Cameron, Judith DeLozier und Robert Dilts das Repertoire an Techniken erheblich erweitert und verfeinert wurde. Später trugen auch andere erfolgreiche Kommunikatoren und Führungspersönlichkeiten wie Walt Disney oder Albert Einstein als Modelle zur Weiterentwicklung der Mustersammlung bei.

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