kulturelle identität

Der Konflikt zwischen Kapital und Globalisierungskritikern in Australien und die Ebene der Selbstsicht: Gramsci und Hegemonie

Inwieweit wird der ökonomische Konflikt zwischen den dem globalen Kapital verpflichteten Institutionen und den globalisierungskritischen Aktivisten in Australien auf der Ebene der nationalen und kulturellen Selbstsicht ausgefochten? Eine hilfreiche theoretische Plattform zur Erklärung der Zusammenhänge zwischen dem externen und dem intra-persönlichen Spannungsverhältnis liefert das Hegemoniekonzept von Antonio Gramsci, deren Applikation im Folgenden umrissen werden soll.

Klassenkampf versus kulturelle Identität in der globalisierungskritischen Bewegung Australiens

Maron Diani stellt in seinen Ausführungen über soziale Bewegungen die nahe liegende Frage, was bei den Differenzen zwischen einzelnen Gruppen und Individuen innerhalb der globalisierungskritischen Bewegung Australiens das Gemeinsame und Verbindende ist. Über dem gemeinsamen Verlangen nach weltweiter Gerechtigkeit hinaus, bleibt das Problem der eigentlichen kollektiven Identität bestehen: [quote]Those counter-cultural movements which alternate sudden explosions of protest with long periods of latency may be analysed in this light, for example. In their case collective identity provides the link between occasional outbursts which would be otherwise unexplainable. (Diani, Marion. „The Concept of Social Movement“. In: Nash, 2000, S. 168) [/quote]

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