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Die Motivation der Mitarbeiter stärken

Ein wichtiger Teil effektiver Führung beschäftigt sich damit, den Mitarbeiterstab langfristig zu motivieren, an einer Aufgabe oder Zielsetzung interessiert und darum bemüht zu bleiben, so dass die gewünschten Resultate realisiert werden. Motivation kann als die Bereitschaft Arbeit zu verrichten verstanden werden, um einen zukünftigen, gewünschten Zustand zu erreichen. Geht man davon aus, dass die Führungspersönlichkeit die Mitarbeiter so ausgewählt und ausgerüstet hat, dass sie über die nötigen Fähigkeiten verfügen und diese einsetzen können, um die angestrebten Ergebnisse zu erzielen, so ergibt sich deren Motivation aus folgenden drei Punkten (Vgl. Dilts, 1998: 125): 1. Erwünschtheit des Ergebnisses: Das Maß, mit dem die betreffende Person der Veränderung und dem Ziel Wert beimisst. 2. Erwartung des Handlungserfolgs: Das Maß, mit dem die Person erwartet, mit den erlernten Fähigkeiten im vorgegebenen Umfeld die gewünschten Resultate zu erreichen. 3. Selbst-Wirksamkeit: Das Maß an Vertrauen in die eigene Person, die Fähigkeiten erlernen und die gewünschten Verhaltensweisen zeigen zu können, mit denen das Ergebnis erreicht werden soll.

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Unternehmensführung - Die Vision kommunizieren!

Um den Erfolg einer eines Unternehmens oder anderen Organisation zu gewährleisten, müssen Fragen wie, „Was ist unser großes Ziel? Welche gemeinsamen Werte verbinden uns? Wie liefern wir die Ergebnisse? Wie reagieren wir auf Veränderungen?“ und „Wie erreichen wir einen Wettbewerbsvorteil?“ beantwortet werden (vgl. O’Connor 1999: 84). Die Vision einer Organisation ist richtungsweisend für die alle - die gesamte Belegschaft. Sie richtet sich an gemeinsamen Werten und Zielen aus. Die Art und Weise wie die Vision kommuniziert und entwickelt wird, lässt sich in vier Kategorien unterteilen: Mitteilen, Verkaufen, Beraten und Gestalten. Die Ausgangssituation des Unternehmens entscheidet über die Wahl der Methode.

Wenn in einer Krisensituation in einem hierarchisch organisierten Unternehmen eine neue Vision etabliert werden muss, dann ist das Mitteilen zum Beispiel aus zeitlichen Gründen häufig zunächst die beste Möglichkeit. Die Leitsätze und Ziele werden einfach in der Führungsebene beschlossen und an die Angestellten übermittelt. Damit sich die Belegschaft diesem Weg mit dem nötigen Einsatz anschließt, muss die Firmenleitung über Glaubwürdigkeit und Autorität verfügen. Eine Vision „zu verkaufen“ unterscheidet sich vom bloßen Mitteilen dadurch, dass der Mitarbeiter durch Argumente für die „gemeinsame Sache“ begeistert werden soll. Damit sich die Angestellten angesprochen fühlen, ist es empfehlenswert, die angeführten Vorteile mit Aspekten zu verbinden, die für diese Menschen von hohem Wert sind. Gewöhnlich ist Verkaufen überzeugender als Mitteilen. Wenn jedoch Menschen vermuten, dass die Einleitung der angestrebten Veränderungen nicht von ihrer Zustimmung abhängig ist, so könnten sie diese Vorgehensweise als Heuchelei empfinden. Beim Beraten wird die Vision gemeinsam im gesamten Unternehmen ausgearbeitet. Dazu kann der Prozess, von der Leitung ausgelöst, in der Hierarchie nach unten und in jedes Team getragen werden. Dort würde in Gruppen diskutiert und das Ergebnis zurück an das Spitzenmanagement geleitet. Anhand der gesammelten Meinungen fällt es den zuständigen Führungskräften leichter, die Vision an die Werte aller Mitarbeiter anzupassen. Da jedes Teammitglied an der Ausarbeitung beteiligt ist, verspricht diese Vorgehensweise bessere Ergebnisse, als Mitteilen oder Verkaufen, ist jedoch auch mit einem höheren Aufwand verbunden. Die Methode der gemeinsamen Gestaltung der Vision verspricht die besten Resultate. Jeder Angestellte des Unternehmens soll dabei an einer gleichberechtigten Diskussion teilnehmen. Auf diese Weise wird eine allgemeine Zustimmung nur schwer erreichbar sein. Wird der Prozess dennoch zu Ende geführt, so entsteht ein Leitbild, dass alle Beschäftigten gleichermaßen repräsentiert. Im Verlauf der Erarbeitung treten zudem Vorannahmen über Mitarbeiter und das Unternehmen zutage, die nachfolgend das bessere gegenseitige Verständnis fördern. Wenn bisher unternehmerische Entscheidungen nur mitgeteilt oder verkauft wurden, so kann durch Gestaltungsversuche Unsicherheit und Angst vor negativen Folgen der freien Meinungsäußerung unter der Belegschaft ausgelöst werden. Dann kann es hilfreich sein, zunächst mit der Beratungsmethode zu arbeiten. Jede dieser vier Methoden hat Vor- und Nachteile. Sie unterscheiden sich vor allem in Zeitaufwand, Kostenintensität und dem Grad des Engagements, mit dem die Mitarbeiter die Vision stützen. Je nach Ausgangssituation muss sich die Führungspersönlichkeit entsprechend der Erfordernisse und der Firmenkultur für die am besten geeignete Methode entscheiden.

 

Referenzen

O’Connor, Joseph (1999): Führen - mit NLP: Pfad-Finder im innovativen Unternehmen, Kirchzarten bei Freiburg

 

 

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