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Die Periodo Especial en el Tiempo de Paz - Reaktion auf den Zerfall des sozialistischen Lagers

Anfang der 90er Jahre wurde durch die Regierung Fidels als Reaktion auf den Zerfall des sozialistischen Lagers eine Sonderperiode in Friedenszeiten ausgerufen. Da der Handel mit den ehemaligen sozialistischen Staaten etwa 80% des Bruttosozialprodukts ausmachte, stand das Land praktisch vor dem Ruin. Ziel des Programms war es, die kubanische Bevölkerung trotz der Problemlage mit Gesundheitsgütern, Bildung und Lebensmitteln zu versorgen, sowie für eine strategische Neuausrichtung der Wirtschaft zu sorgen (Tourismus).

Studieren in Kuba: Das Alltagsleben in Santa Clara

Ich habe mich derzeit an die widrigen Umstände vor Ort gewöhnt und angepasst. Ich genieße die ewige morgendliche Zugfahrt vorbei an den Bananenplantagen der Stadt, mache mich über die Geschwüre lustig die den widerwärtigen, stetig präsenten, streunenden Hunden aus dem Körper hängen und schlafe ein mit dem Geklapper der Pferdehufen auf dem Asphalt.

Offiziell keine Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen in Santa Clara, Kuba

Ein weiterer Höhepunkt in den vergangen Wochen war der Besuch der Abschlussveranstaltung des Stadtentwicklungsprojekts (ASA). Das Ziel des Engagements der deutschen Entwicklungshelfer auf Makroebene war es den Grundstein für die nur in Keimen existierende kubanische Zivilgesellschaft zu legen.

25 Jahre Partnerschaft der Universität Santa Clara in Kuba und der Universität Magdeburg

Anfang November fanden an unserer Uni die Festlichkeiten zum 25jährigen Bestehen des Kooperationsvertrages zwischen Magdeburg und Santa Clara statt. Eine Reihe von deutschen Professoren erhielt für ihr hiesiges Engagement einen Ehrentitel und ergoss aus diesem Anlass schier endlose Reden über die Anwesenden.

Enttäuschungen und Überraschungen bei einer Konferenz der Wirtschaftwissenschaften in Kuba

CICE steht für Internationale Konferenz der Wirtschaftwissenschaften und selbige fand Ende Oktober 2006 in Santa Clara statt. Als Delegierter unserer Fakultät wurde ich zu dieser eingeladen. Das hat weniger etwas damit zu tun, dass man mir etwas Gutes tun wollte, sondern mehr damit, dass die Eintrittsgelder auf westlichem Niveau lagen und gutes Geld mit der Tagung verdient werden konnte und wurde.

Medien- und Informationspolitik in Kuba

Ich bin erschreckt darüber wie reglementiert Informationen hier an die Öffentlichkeit gelangen. Kontakte in’s Ausland werden über die Preise der Telekommunikationsmittel geschickt unterbunden, eine Stunde WWW im (monopolistischen) Internetcafe, im lokalen Telepunto, kostet 6 Dollar und somit etwa ein Drittel Durchschnittsgehalt, mitgebrachte Speichermedien sind dort verboten. Ein Telefongespräch nach Deutschland etwa kostet rund 4.5 Dollar pro Minute.

Afrika und Kuba

Durch den Sklavenhandel, der in früherer Zeit durch die Spanier auf Kuba betrieben wurde, ist ein großer Teil der Bevölkerung, man schätzt etwa 50%, afro-kubanischer Abstammung und somit farbig. Der überwiegende Teil davon lebt im Osten der Insel.

In den 70er und 80er Jahren standen deren religiöse Rituale unter Strafen und die Priester wurden öffentlich schikaniert. Anfang der 90er Jahre wechselte die Regierung Castros ihre geistige Haltung und kooperiert seither mit einigen dieser religiösen Gruppen.

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