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Die ISAF in Kabul – Internationale Perspektive

Die ISAF in Kabul

Nachmittags war wieder Sprachkurs, danach bin ich mit den anderen zur ISAF raus gefahren. Wir wollten ein bisschen was einkaufen und dort zur Post. Schade, dass es wieder zu dunkel war zum Fotografieren. Direkt außerhalb Kabuls fingen große Felder und kleine Haine an, dazwischen große 20 mal 20 Meter große Höfe, ringsum diese 2,50 m hohe Lehmmauer. Und dann die ISAF. Fotografieren sowieso verboten, tausende von Metern Stacheldraht und Kriegsgerät ohne Ende. Schon sehr beeindruckend, auch die festungsartig verrammelte Einfahrt, die vielen Sandsackwälle.

Wir mussten nur die Pässe zeigen.

Nachmittags war wieder Sprachkurs, danach bin ich mit den anderen zur ISAF raus gefahren. Wir wollten ein bisschen was einkaufen und dort zur Post. Schade, dass es wieder zu dunkel war zum Fotografieren. Direkt außerhalb Kabuls fingen große Felder und kleine Haine an, dazwischen große 20 mal 20 Meter große Höfe, ringsum diese 2,50 m hohe Lehmmauer. Und dann die ISAF. Fotografieren sowieso verboten, tausende von Metern Stacheldraht und Kriegsgerät ohne Ende. Schon sehr beeindruckend, auch die festungsartig verrammelte Einfahrt, die vielen Sandsackwälle.

Wir mussten nur die Pässe zeigen. Die Soldaten sind da kaserniert (in Zelten) auf vielleicht einem Quadratkilometer, die Büros sind in einem mehrstöckigen Betonbau. Wenn sie rausgehen, dann nur mit Waffen, zum Teil völlig vermummt. Wenn die mit ihren Panzern durch die Stadt rollen, sieht das schon ziemlich martialisch aus. Durch ihren minimalen Kontakt mit der Bevölkerung können sie ihre Ängste auch gar nicht abbauen. Und in Zivil dürfen sie schon gar nicht raus. Dabei wäre das so einfach dann, mal ungefährdet raus zukommen, die Menschen kennen zu lernen.

Innen gibt es eine verräucherte Kneipe mit allem, was es in Dosen gibt. Die Kantine ist sehr groß. An dem Tag gab es Kasseler mit Sauerkraut. Die Post war toll. Es gab die gelben Päckchen zu kaufen, wie in Deutschland. Ich war total happy, weil ich dann Svenja endlich meine Filme schicken konnte, Briefmarken gab es auch. Dort kann ich also auch Geld abheben.

Der kleine ISAF-Laden hat wirklich nicht viel. Hauptsächlich halt Konsumware, wie Batterien, Körperpflege, Süßigkeiten, Drinks. Ich habe noch mal ein Feuerzeug (leider, weil es das auch genauso auf dem Basar gibt) und Haribo!!! gekauft.

Relativ spät sind wir wieder zurück (nach Post, Laden, Kneipe und Kantine). Die Straßen waren fast völlig leer, überall gab es Kontrollen, an denen wir allerdings grundsätzlich durch gewunken wurden. Einmal sahen wir auch Blaulicht. Zu Hause war Post für mich da und ich habe es geschafft, Svenja anzurufen. So ein Glückstag!

Samstag, 16.November