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Die Unterkunft im Gästehaus in Kabul – Internationale Perspektive

Die Unterkunft im Gästehaus in Kabul

Nach dem Einkaufen sind wir wieder zum Gästehaus. Wir wohnen nur zu viert – alle, die im Augenblick Sprachkurs machen. Hier im Haus gibt es zehn Zimmer, davor ein Lernraum, den wir immer benutzen, weil wir ihn bisher als einzigen heizen, ein großes Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer, ein Büro und sechs Schlafräume, die zum Teil sehr groß sind, zwei Bäder und drei Toiletten, eine Küche. Wir haben im Moment zwei Lehrer, einer ist von 9.00 bis um 14.00 Uhr hier (wir haben Unterricht von 9.00 – 11.30 Uhr) und eine Lehrerin kommt von 13.30 – 15.00 Uhr.

Nach dem Einkaufen sind wir wieder zum Gästehaus. Wir wohnen nur zu viert – alle, die im Augenblick Sprachkurs machen. Hier im Haus gibt es zehn Zimmer, davor ein Lernraum, den wir immer benutzen, weil wir ihn bisher als einzigen heizen, ein großes Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer, ein Büro und sechs Schlafräume, die zum Teil sehr groß sind, zwei Bäder und drei Toiletten, eine Küche. Wir haben im Moment zwei Lehrer, einer ist von 9.00 bis um 14.00 Uhr hier (wir haben Unterricht von 9.00 – 11.30 Uhr) und eine Lehrerin kommt von 13.30 – 15.00 Uhr. Beide sind Afghanen, die länger in Deutschland gelebt haben. Untereinander haben sie es ein bisschen schwer, weil beide verschiedene Arten zu lehren haben und beide jeweils Profis sind. Zusätzlich sind hier vormittags ein Fahrer mit Taxi, mit dem wir herumfahren können, eine Frau (!) (Witwe mit mehreren Kindern), die bei uns putzt und kehrt und drei Wächter, tags einer, nachts zwei, die die Türen öffnen und schließen und in einem eigenen Raum (und Küche und Bad) wohnen, wenn sie hier sind. Was die sonst noch machen, ist mir nicht ganz klar, manchmal habe ich sie gesehen, wie sie so ein bisschen als Hausmeister tätig waren. Ich glaube, sie sollen eigentlich auch den kleinen Garten pflegen. Die Putzfrau hat ein Kopftuch und spricht mit uns, soweit wir das können. Einmal ging ein Wächter vorbei und sagte zu ihr etwas und dann hat sie ihr (großes) Kopftuch noch einmal um den Mund gewickelt. Aber ich glaube, sie versteht sich mit den Wächtern ganz gut, weil ich sie auch bei den Wächtern beten sah. Übrigens Beten: Soweit ich beobachten kann, betet hier kaum jemand noch nach Vorschrift (d.h. frühmorgens, morgens, mittags, abends und nachts) und in die Moschee gehen die auch nicht oft. Uns wurde gesagt, das sei so eine Gegenreaktion auf die Taliban, die die Leute mit der Rute in die Moschee getrieben haben. Schade, dass es diese Gegenbewegung nicht bei der allgemeinen Frauenfeindlichkeit gibt. Allerdings sagte man mir die Leute seien insgesamt sehr viel religiöser als vor den Kriegen. Soweit zu unserem Haus. Ich soll hier leider nur ein, höchstens zwei Wochen bleiben. Mein Arbeitgeber hält eine Dari-Vorbereitung für völlig überflüssig, habe ich gesagt bekommen. Wenn die Afghanen was wollen, sollen sie Englisch reden. Donnerstag, 7. November