Wünsche für die Arbeit außerhalb Kabuls

Gleich morgens vor dem Frühstücken noch, kam Karl Anders. Für mich war das Gespräch mit Karl sehr gut. Er stellte mir eigentlich zu allen Punkten, die ich ansprach, mehr in Aussicht, als ich gedacht hätte: Dass ich während der Arbeit außerhalb Kabuls zum Beispiel einen Funkkontakt zum Entwicklungsdienst war für ihn selbstverständlich. Meine Ausstattungswünsche fand er sehr bescheiden und meinen Urlaubswunsch, wenn Svenja kommt, auch klar. Eventuell könne das Büro sogar für eins, zwei Tage eine Übersetzerin für Svenja stellen. Wenn nötig, müsse für mich ein Raum eben noch gebaut werden, Toilette sowieso, ein Übersetzer werde mir bezahlt und über ein Motorrad oder eigenes Auto müsse man nachdenken. Er machte klar, dass ich mit seiner Rückendeckung rechnen kann, falls es zu Konflikten kommt. Auch bräuchte ich keinesfalls mehr zu arbeiten, als im Entwicklungsdienst-Büro. Mal sehen, was daraus wird. Anmerkung: Später bekam ich weder Funkkontakt, noch Übersetzerin, mein Container wurde völlig ohne die Hilfe des Entwicklungsdiensts gekauft und ausgebaut und wegen des fehlenden Gefährtes hatte ich viele Probleme. Meinen Urlaubswunsch übersah er später (das war aber egal, weil mein Urlaub sehr sinnvoll in meine Ausbildungspläne eingebaut und ich ihn selbst absprechen konnte) und eine Toilette wurde nie gebaut. Schön hätte ich auch gefunden, jemand vom Entwicklungsdienst-Büro hätte sich meinen Arbeitsplatz einmal angeschaut, auch um die Sicherheitslage zu erkunden, wie versprochen. Freitag 22. November

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