Brüssel entsetzt über Überwachung

Ein unerhörter Spionageskandal erschüttert am heutigen Sonntag das politische Brüssel, und verleitet Funktionäre und Abgeordnete zu überhitzten Stellungnahmen. Die Vereinigten Staaten sollen diplomatische Vertretungen der EU in den USA und den Europäischen Rat abgehört haben. Als Konsequenz steht nun die transatlantische Freihandelszone TTIP von konservativer Seite zur Disposition.

Die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger als eine von vielen ähnlichen Stimmen:

“Wenn die Medienberichte zutreffen, erinnert das an das Vorgehen unter Feinden während des Kalten Krieges. Es sprengt jede Vorstellung, dass unsere Freunde in den USA die Europäer als Feinde ansehen. Es muss endlich, sofort und umfassend von amerikanischer Seite erklärt werden, ob Medienberichte über vollkommen unangemessene Abhörmaßnahmen der USA in der EU zutreffen oder nicht. Ein Rundherumausspionieren der Europäer durch die Amerikaner darf es nicht geben. (http://www.bmj.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/…)

Die Aufklärung sämtlicher Vorwürfe über Überwachungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten in der Europäischen Union ist auch eine Angelegenheit für EU-Kommissionspräsident Barroso, der sich dessen sofort und persönlich annehmen muss. Sollten die EU-Vertretungen in Brüssel und Washington vom amerikanischen Geheimdienst tatsächlich abgehört werden, wird das wohl kaum mit dem Argument der Terrorismusbekämpfung erklärt werden können.” (https://de-de.facebook.com/FDP/posts/10151696181047250)

Nach 1989 hat Deutschland die ostdeutsche Überwachungsgeschichte intensiv dokumentiert und wissenschaftlich erschlossen. Wir wissen heute wie der STASI Staat ein Kabinett der Greise an der Macht hielt und den Wandel verzögerte, die Bürgerrechtler im Osten schikanierte, und sich im Klein-Klein des “Arbeiter- und Bauernstaates” verzettelte. Schon damals war anzunehmen, dass auch auf Seiten des westlichen Bündnisses ähnliche Methoden für die Verteidigung der freien Welt üblich waren, aber es gab das Verständnis, dass spätestens nach den 2+4 Verträgen diese Strukturen abgewickelt wurden. Das Ausmaß der Überwachung Europas haben nun NSA-Enthüllungen aufgezeigt. Darüber ist das Entsetzen groß, aber am heutigen Sonntag erreicht es eine neue Qualität. Die ungeheuren Enthüllungen, dass der demokratisch-institutionelle Prozess selbst Zielscheibe geworden sein könnte, sendet Schockwellen durch Brüssel und Strassbourg.Der Skandal reisst das politische Europa aus seiner allgemeinen it-sicherheitstechnischen Ahnungslosigkeit. Die Sensibilitäten gegenüber Überwachung hat das ostdeutsche Beispiel geschärft. Der aktuelle Skandal droht nachhaltig den transatlantischen Zusammenhalt zu gefährden und die Glaubwürdigkeit der westlichen Wertegemeinschaft. Da wirft sich die Frage nach der Kosten-Nutzen-Rechnung der Spionage gegen Bündnispartner auf.

Der Rat ist für die Abgeordneten des Europäische Parlamentes und die meisten Interessenvertreter eine Art Black Box, schwer zugänglich. Um so schockierender die Vorstellung für Abgeordnete, dass Drittstaaten mehr Einblicke haben könnten als die demokratischen Kontrollorgane.

Germany and France Team Up For An Open Source Project

Open source is the philosophy of production and design that promotes a product’s design or blueprint under a fair licence. While many organisations think that open-source policies are bad for the IT industry because of property rights, several technological firms in France and Germany think otherwise. In the most recent and biggest development in the computer industry, groups of two of the world’s most high-tech countries agreed to work on a wide-ranging project that will bring together several open-source organisations in Europe. The companies that pioneered this cooperation are Germany’s Open Source Business Alliance (OSBA) and France’s Conseil National du Logiciel Libre (CNLL). OSBA is a confederation of German open-source providers and users while CNLL works as France’s main agency in ICT solutions in the realm of open-source software development. H-Online reported that the two companies will collaborate to make their agendas and projects more accessible to neighbouring countries, and develop IT policy demands based on their respective codes.

OSBA and CNLL also call for more attention to the open-source industry and want open source software efforts to get more support from different government agencies. H-Online also said that both OSBA and CNLL want to put greater emphasis on interoperability based on open, royalty-free standards and freedom from patents.

France and Germany are two of the countries that recorded a significant increase in open source adoption. Forrester reported that the two members of the EU5 are now catching up in a high pace to USA and Canada. It said that in the coming years, “24% of German firms will extend their open source-based installations” while “31% of French firms are expected to run pilot projects based on open source.”

Open source adoption is the trend in software development. Many companies succeeded because of this technological philosophy. By keeping their products open and free, they get global recognition. A good example here is PokerTH, an open source simulator that was launched in 2006 but has remained strong despite the presence of bigger online gaming companies such as partypoker. PokerTH, which is mostly used on Microsoft Windows, Mac OS X, and GNU/Linux, is a Texas Hold’em simulator that has made waves in the open source community. Game developers who want to create online portals can easily do so by singing up and using PokerTH. Not only can you create web based sites, but you can also port the code into mobile applications for us within the Andriod OS.

Companies in Germany and France are lucky enough to have OSBA and CNLL. These two are the exact groups that the industry needs to expand open source adoption in Europe. They have the experience, tools, and the government’s backing to make a lot of companies and other institutions progress with using open-source software.