Internet in Kuba und warum ich gerade lieber in Venezuela bin

Den Großteil des Januars verbrachte ich in Maracay, Venezuela. Grund: eine vernünftige Internetverbindung. Diese Ausreise ergab sich recht spontan, da ich mich unter Druck gesetzt fühlte, was die Fristen einiger Formalitäten meiner Studiumsplanung anging.

Der Internetzugang in der Uni Santa Clara ist nach wie vor dermaßen unberechenbar, dass man hier keine verlässlichen Zugriffsbedingungen hat. Viele der internationalen Seiten sind gesperrt, Downloads sind fast prinzipiell unmöglich, Druck- und Faxmöglichkeiten bestehen nur in Notfällen.

Das einzige Internetcafé in der Stadt verlangt 6 Dollar die Stunde, besitzt 3 Computer für eine Population von fast 200.000 Personen, Speichermedien sind dort verboten, genauso die Benutzung eines eigenen Laptops. Auch im Internetcafé kann man nicht drucken und an manchen Tagen fehlt der Strom oder die Verbindung. Die Rechner bleiben dann gleich komplett ausgeschaltet.

Die Uni-Accounts der kubanischen Studenten haben zwar einen internationalen Ausgang, aber keinen Eingang. Soll heißen, dass wenn ich mit obiger Emailadresse an meine Deutsch-Schüler eine Nachricht schicke, diese die Botschaft zwar lesen, aber nicht darauf antworten können.

Messenger-Dienste wie z.B. Skype sind zentral gesperrt. Bei dringendem Bedürfnis zur Nutzung des Internets, sollte man also von einem Aufenthalt in Kuba Abstand nehmen.

Immigrationsbehörde: Die Abreise auf Kuba – kein leichtes Unterfangen

Kurz nach Weihnachten besuche ich die örtliche Immigrationsbehörde. Ich will meinen Ausreiseantrag in Auftrag geben um Anfang Januar eine Reise nach Venezuela anzutreten. Auf dem Amt treffe ich eine französische Kommilitonin, die ebenfalls auf ihre Unterlagen wartet. Eigentlich sollte diese schon einige Tage wieder bei ihrer Familie in Frankreich sein.

Auf meine Frage, was sie denn noch in Santa Clara halte, antwortete sie, dass sie mit den anderen französischen Studenten, wie geplant, am 21. Dezember in Havanna ihre Rückreise antreten wollte. Leider hatte die Franzosen niemand über die Ausreisebestimmungen informiert und sie reisten ohne das gültige „Permiso“, die Genehmigung, an.

Am Flughafen zeigten sich die Behörden recht unkooperativ und verweigerten die Ausreise. Auf den Druck der Studenten hin, reagierte man trotzig und schlussendlich wurden vor ihren Augen die Tickets zerrissen mit der Aufforderung sich doch schnellstmöglich nach Santa Clara zu begeben um die notwendigen Dokumente zu besorgen. Den Flug könne man ja schließlich umbuchen.

Da sich die Beschaffung der Dokumente über Weihnachten, wie das auch bei uns der Fall wäre, schwierig gestalten ließ, warteten die Familien zu Hause (in Frankreich) vergebens auf die Kinder und diese standen sich derweil in der Behörde die Beine in den Bauch. Glücklicherweise haben die Deutschen bei der Immigrationsbeauftragten in der Uni ein Stein im Brett und die Kommunikation funktioniert dadurch etwas besser.

Mit den anstehenden Problemen vertraut, gebe ich der Beauftragten ein „Trinkgeld“, damit meine Anfrage zügig und reibungslos von Statten geht. Klappt dann auch.

Unsere Spanischlehrerin mit Tränen in den Augen

Nancy, unsere Spanischlehrerin, betritt mit Tränen in den Augen den Raum. Was ist passiert? Die einzige Steckdose im Unterrichtszimmer wurde gestohlen.

Nancy ist die Raumverantwortliche, weil sie die meiste Zeit dort unterrichtet. Nachdem sie vom Dekan der Fakultät für diese Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht eine ordentliche Standpauke bekommen hat, macht sie an diesem Tag das erste Mal ihrem Ärger Luft, schimpft über die ständige Überwachung, die Drangsalierung, die Enttäuschung über das System, in dem sie lebt.

Nach all diesen Lobpreisungen und Polittexten, mit denen wir im Unterricht konfrontiert wurden, folgt nun doch mal eine ehrliche Evaluation der Sachlage. Stimmt mich irgendwie zufrieden.

Der Karneval von Cienfuegos

Mitte November fand in der nach dem Revolutionär Camillo Cienfuegos benannten Stadt ein Karneval statt, der mich stark an Bilder erinnerte, die ich sonst nur von Reportagen aus Brasilien kannte. Prachtvoll gestaltete Wagen mit bunt kostümierten Tänzern und Tänzerinnen schoben sich an der karibischen Promenade der Stadt entlang. Zehntausende von Menschen wohnten dem Spektakel bei und verwandelten die kleine Hafenstadt in eine pulsierende Metropole. Auf riesigen Bühnen traten bekannte kubanische Bands auf und auf festlichen Umzügen präsentierten Künstler typisch kubanische Tänze. Der Staat lässt sich das kulturelle Leben auf der Insel Einiges kosten, auch in Santa Clara gibt es wöchentlich zwischen zwei und drei Konzerte, oft von international bekannten, kubanischen Größen. Das alles kostet die Kubaner nichts.

Das eigentlich prägende Erlebnis dieses Abends war der Versuch nach Hause zurückzukehren. Das wie immer defizitäre Verkehrswesen zeigte sich von seiner besten Seite und es gab für viele hundert Leute genau einen Zug nach Santa Clara gegen vier. Wohl wissend, was den Leuten bevorstünde, wenn sie diesen Zug nicht bekämen, brach die übliche Drängelei vor dem Kartenhäuschen aus. Eigentlich normal, denkt man sich. Nur an diesem Tag entschieden die Polizisten im Bahnhof, dass der Einsatz von Tränengas angebracht wäre. Dieses kam gleich mehrfach und völlig grundlos zum Einsatz. Keiner der vielen Passagiere verursachte Probleme, keiner schmiss Flaschen, niemand wurde verletzt, auch die Polizisten wurden nicht beleidigt. Wenig später verließ der Zug überfüllt wie immer den Bahnhof und ließ Massen von Studenten mit stark angeschwollenen Gesichtern zurück, die vor dem Bahnhofsgebäude versuchten sich die Reste der ätzenden Substanz aus dem Gesicht zu waschen. Auf meine Frage nach dem Grund dieses Einsatzes antworte der verantwortliche Polizist, dass ich das als Ausländer nicht verstehen würde. Die Kubaner wüssten an vielen Orten nicht sich zu benehmen. Man müsste dafür sorgen, dass der Respekt gegenüber der Öffentlichkeit gewahrt würde. Der Repressionsapperat funktioniert hier so gut, dass sich nicht einmal jemand traut die Handlung der Polizisten in Frage zu stellen – macht einen wahrscheinlich ohnehin gleich zum Konterrevolutionär.

Der Großteil der Anwesenden schlief also anschließend auf dem Bürgersteig, da andere Möglichkeiten zur Heimkehr nicht existierten. Das änderte sich auch am nächsten Morgen nicht. Wir konnten schließlich nach unzähligen Versuchen gegen 8.30 Uhr ein illegales Taxi anwerben, das uns für einen Betrag von mehreren kubanischen Monatslöhnen nach Hause fuhr.

Fidels 80. Geburtstag

Der Geburtstag Fidels ist am 13. August 1926. Pünktlich zu seinem Jahrestag gibt es jährlich große Feierlichkeiten, an denen alle Kubaner mehr oder weniger freiwillig teilnehmen. Koordiniert wird diese Teilnahme durch die CDRs, die Komitees zur Verteidigung der Revolution, eine der großen Organisationen, der fast alle Kubaner angehören (Mitgliedschaft etwa 90% der Bevölkerung).

Auf Grund des Gesundheitszustands des Maximo Lider waren Feierlichkeiten bisher nicht angebracht. Da es ihm mittlerweile angeblich etwas besser geht, so zumindest die Pressemeldungen in den letzten Monaten, hat man beschlossen, seinen Geburtstag nachzufeiern. Als Ausweichdatum hat man den 2. Dezember gewählt, das Datum, an dem Fidel und seine Revolutionäre im Jahre 1958 mit ihrem Boot, der Grandma, von Mexiko nach Kuba übersetzten.

Konkret sahen die Feierlichkeiten so aus, dass innerhalb jeden Blocks auf der Straße eine typisch kubanische Suppe, die Caldoza, gekocht wurde. Dazu wurde Kuchen gereicht und auch Erfrischungsgetränke. Auf den Transparenten neben den Ständen waren reichlich Glückwünsche zu lesen: „Fidel für immer“ oder „Wir bleiben Dir treu, Fidel“.

Dass der Jefe sich an seinem Ehrentag aber weder im Fernsehen noch im Radio präsentierte und dieser Tag auch sonst völlig ereignislos verstrich, beunruhigt(e) die Kubaner doch merklich. Man beginnt zu mauscheln. Die größte Angst, die alle haben, ist der Tod des Kommandanten. Warum? Weil Politik „nach Fidel“ nie öffentlich thematisiert wurde und alle Angst vor einem abrupten Wechsel haben. Angst davor, dass das Wenige, was die Gesellschaft ihnen bietet, auch noch verloren geht. Interessant erscheint an dieser Stelle die unglaublich starke Medienpräsenz Hugo Chavez’, dessen Politik hier täglich in den Nachrichten gehuldigt wird. Vielleicht kommt „die Lösung danach“ gar nicht aus Kuba?!

Kuba und die sexuelle Befreiung

Santa Clara ist das Köln Deutschlands oder das San Francisco Amerikas, hier gibt es eine Unmenge Homosexuelle und Transvestiten. Landesweit hat Santa Clara den Ruf als Hauptstadt der sexuell Andersdenkenden erlangt.

Dieser Fakt bestimmt das städtische Leben merklich, so findet z.B. jeden Samstagabend in dem Kulturhaus der Stadt eine Veranstaltung nur für Homosexuelle statt, gekrönt wird diese durch eine Drag-Show, also das Verkleiden von Männern als Frauen. Abends findet man auf dem Marktplatz stattliche Gruppen von Damen mit viel zu breit geratenen Schultern und Bartschatten. Das diese einem permanent und penetrant hinterher rufen oder auf dem Heimweg unauffällig hinter einem her schleichen, nervt manchmal schon gewaltig.

Bei der Bevölkerung verursacht diese Bewegung unterschiedliche Reaktionen. Neulich unterhielt ich mich mit einem Künstler, der an einer Ausstellung zur Heterosexualität arbeitet. Er möchte in dieser Form an den Familiensinn der Menschen und an das natürliche Zusammenleben von Mann und Frau erinnern. Dass diese Bewegung auch Ausdruck von jugendlichem Widerstand ist, halte ich für nicht unwahrscheinlich, denn gemessen an der Größe der Stadt und dem sonst eher „machistischen“ Bild des Mannes in der kubanischen Realität, ist das Ausmaß der Homosexualität beachtlich.

Varadero – Willkommen in Kubas „Westeuropa“

Um auch einmal in die touristische Welt Kubas einzudringen, besuchte ich vor Kurzem Varadero. Auf dem Weg vom Busbahnhof zum Hotel tauchte man in eine künstliche Welt des Reichtums.

Die Ressorts bestückt mit Springbrunnen, bunten Blumenbeeten und teuren Designermöbeln lassen das westliche Herz höher schlagen. Auf einmal tauchen wieder einige schwarze Luxuskarossen auf, am Hafen liegen Hochseekatamarane und gerade kommt mir eine Kolonne von Geländewagen entgegen, sicher eine organisierte Jeep Safari.

Die Ausstattung des Hotels lässt keine Wünsche offen und ich stelle mir die Frage, wie man dieses Unterfangen bewerkstelligen konnte, wenn im Rest des Landes nicht einmal das Wasser fließt und sich ein guter Teil der Bevölkerung mit täglichen Stromausfällen quält.

Wer in Varadero war, kennt Kuba nicht! Es gibt keinen historischen Stadtkern, kein kubanisches Flair, eigentlich nicht einmal richtige Kubaner. Die Angestellten im Hotel sprechen jede Person in fließendem Englisch, Deutsch oder Französisch an. Eine perfekte Inszenierung für das internationale Publikum. Zugegebenermaßen genoss ich nach etwa 2 Monaten enthaltsamen Lebens die Fülle des Angebots in vollen Zügen. Es gab frische Shrimps, geräucherten Lachs, eine gute Auswahl Gemüse und viele schmackhafte andere Sachen, deren Beschaffung im Inland nur unter größten Schwierigkeiten möglich ist.

Die Periodo Especial en el Tiempo de Paz – Reaktion auf den Zerfall des sozialistischen Lagers

Anfang der 90er Jahre wurde durch die Regierung Fidels als Reaktion auf den Zerfall des sozialistischen Lagers eine Sonderperiode in Friedenszeiten ausgerufen. Da der Handel mit den ehemaligen sozialistischen Staaten etwa 80% des Bruttosozialprodukts ausmachte, stand das Land praktisch vor dem Ruin. Ziel des Programms war es, die kubanische Bevölkerung trotz der Problemlage mit Gesundheitsgütern, Bildung und Lebensmitteln zu versorgen, sowie für eine strategische Neuausrichtung der Wirtschaft zu sorgen (Tourismus).

Diese Periode ist in meinen Augen ein Euphemismus für die Weiterführung des Kalten Krieges und gleichzeitige Rechtfertigung für sämtliche Entbehrungen, die die Kubaner täglich hinnehmen müssen. Offiziell wurde diese Periode nie beendet, wenngleich die Mehrheit der Kubaner behauptet, die „schwere“ Krise wäre längst vorbei.

An dieser Stelle spielt die antiimperialistische Rhetorik eine wichtige Rolle, denn der Kapitalist ist Schuld daran, dass es den Menschen hier so schlecht geht. Dabei geht man so weit den Schaden durch die amerikanische Blockade auf den Dollar genau zu beziffern (rund 1,8 Milliarden Dollar) und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Blockade als Sündenbock für die Leiden der Kubaner zu betiteln (Plakate davon gibt’s beispielsweise an jedem größeren Busbahnhof). Dass dieses Land von einer institutionellen Ineffizienz geplagt ist, die ihresgleichen sucht, darf hier wahrscheinlich wieder niemand zugeben. Kuba – ein Land in Abwesenheit jeglicher Service- und Geschäftskultur, es sei denn, man bezahlt in Dollar.

Studieren in Kuba: Das Alltagsleben in Santa Clara

Ich habe mich derzeit an die widrigen Umstände vor Ort gewöhnt und angepasst. Ich genieße die ewige morgendliche Zugfahrt vorbei an den Bananenplantagen der Stadt, mache mich über die Geschwüre lustig die den widerwärtigen, stetig präsenten, streunenden Hunden aus dem Körper hängen und schlafe ein mit dem Geklapper der Pferdehufen auf dem Asphalt. Die dazugehörigen Kutschen dienen hier als reguläres Transportmittel. Ich frage mich nicht mehr täglich, warum alle Häuser von oben bis unten eingezäunt sind, wenn es hier keine Kriminalität gibt. Auch die Urin- und Kotflut in den universitären Sanitäranlagen ohne Wasser gehört zum normalen Tagesprogramm. In den Bussen schließt man sich dem sozialdarwinistischen Verhalten der Kubaner an. Ich esse nicht mehr außerhalb. Was das Warten angeht, braucht man immer was Gutes zu lesen. Wenn Sachen nicht klappen, wundert mich das nicht mehr, ist ja eher Normalzustand als Ausnahme.

Offiziell keine Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen in Santa Clara, Kuba

Ein weiterer Höhepunkt in den vergangen Wochen war der Besuch der Abschlussveranstaltung des Stadtentwicklungsprojekts (ASA). Das Ziel des Engagements der deutschen Entwicklungshelfer auf Makroebene war es den Grundstein für die nur in Keimen existierende kubanische Zivilgesellschaft zu legen. Da hier ja grundsätzlich fast alles verboten ist, hält sich das Demokratieverständnis der Kubaner stark in Grenzen und Partizipation wird zwar in einigen großen Organisationen gefördert und „unterstützt“, ist jedoch auf individueller Ebene fast unbekannt.

In der Mikroebene ging es darum mit den Menschen in dem marginalisiertesten Viertel der Stadt, dem Condado, Strategien zu entwickeln um dieses zu verbessern. Ich fand dieses Thema deshalb besonders spannend, weil es offiziell keine Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen in Santa Clara gibt. Auf meine Fragen in der Universität bekam ich energisch zu hören, dass die Lebensverhältnisse in allen Stadtteilen ähnlich wären und dass es eine Bündelung sozial schwächerer Schichten hier nicht gäbe. Diese Behauptung bereitet bei genauer Betrachtung Bauchschmerzen, denn genau aus genau diesem Grund wurde das Projekt, gefördert durch die Bundesrepublik, auf den Weg gebracht.

Das Condado hat historisch den Ruf erlangt, dass dort die größten Schwarzmarktgeschäfte abgewickelt werden. Des Weiteren gibt es dort erheblich mehr Kriminalität. Ende der 90er Jahre sollen etwa ¾ der nationalen Pesoreserven Kubas auf dem Schwarzmarkt kursiert sein, das veranschaulicht hervorragend das Ausmaß dieser Schwarzmarktaktivitäten.

Jeder „Mittelklassebürger“ rümpft also schon beim Namen „Condado“ die Nase und bemerkt nebenbei, dass er dort abends nicht allein auf die Strasse gehen würde. Ziel der Veranstaltung der deutschen Studenten war es also, möglichst viele der lokalen Entscheidungsträger des Viertels zusammenzubringen, d.h. alle Delegierten und Leiter ansässiger Organisationen wurden eingeladen. In Workshops wurde diskutiert, welchen Ruf das Condado hat, woraus eben dieser resultiert und welche Probleme die Menschen in den einzelnen Distrikten haben. Es wurde analysiert, welche öffentlichen Plätze Schlüsselpositionen im sozialen Gefüge haben und was die Menschen am Ehesten ändern würden. Am Häufigsten fiel, zu meinem Entsetzen, das Schlagwort Alkoholismus, der in der kubanischen Gesellschaft generell ein weit verbreitetes Problem zu sein scheint. Essentiell für mich war, wie unbeholfen die Menschen hier mit solchen Veranstaltungen sind. Es mangelt also nicht an der Kreativität oder der Motivation der Kubaner, sondern mehr an dem Wissen um die Technik der kollektiven Entscheidungsfindung, Demokratie eben.