International

Das große Essen


In der zweiten Woche meiner Ausbildung habe ich dann ein großes Essen gegeben, für 200,- Euro. Samea und Hermid erklärten sich bereit, mir zu helfen, machten mit mir eine Vorbereitungsliste (zum Beispiel gab es nicht genug Geschirr) und eine Einkaufsliste. Gemeinsam überlegten wir, wen wir einladen könnten.

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Ostern in Peru: Märchenfilme, Traurige Musik bei der Prozession, freudige Lieder bei der Auferstehung, Besuch, leckeres Essen

Ich komme aus einer kleinen Stadt in Peru mit dem Namen „Concepcion“. In meiner Stadt gibt es 2000 Einwohner. Zu Ostern wird bei uns ein großes Fest gefeiert. Viele Menschen kommen dann sogar aus den großen Städten zu uns.

Afrika und Kuba

Durch den Sklavenhandel, der in früherer Zeit durch die Spanier auf Kuba betrieben wurde, ist ein großer Teil der Bevölkerung, man schätzt etwa 50%, afro-kubanischer Abstammung und somit farbig. Der überwiegende Teil davon lebt im Osten der Insel.

In den 70er und 80er Jahren standen deren religiöse Rituale unter Strafen und die Priester wurden öffentlich schikaniert. Anfang der 90er Jahre wechselte die Regierung Castros ihre geistige Haltung und kooperiert seither mit einigen dieser religiösen Gruppen.

Unterricht mit Afghanen: In der Schreinerwerkstatt in Hezarak


Ich glaube, Einnullah kann recht gut erklären und die Azubis haben viel (fachlichen) Respekt vor ihm. Aber als praktischen Lehrer muss ich ihn immer wieder auffordern, nicht alles selbst zu machen, sondern zu zeigen und dann machen zu lassen und vor allem, dann auch dabei zu bleiben. Oft steht er nur herum und wartet, dass jemand ihn anspricht. Dabei sehe ich bei meinen Rundgängen durch die Werkstatt so vieles, was ich korrigieren, erläutern oder zeigen kann. Und er sieht ja mit Sicherheit mehr, weil er vertrauter mit dem Handwerkszeug ist.

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Einnullah, der Co-Teacher auf dem Schreinerhof in Hezarak

Irgendwann bekomme ich Abdul Einnullah vorgestellt: Er sei ein sehr guter Schreiner, mit ihm solle ich zusammenarbeiten. Abdul Einnullah ist etwa dreißig Jahre alt, ein kleiner, drahtiger Mann mit einer spitzen Nase, spitzbübischem Gesicht und braungebrannt. In der Zeit bevor ich kam, als ein Teil meiner Azubis und andere für das UNHCR-Programm Fenster bauten, war er mit als Ausbilder beschäftigt. Er sei ganz arm, wird mir berichtet, gerade arbeitet er in Kabul in einer anderen Werkstatt mit, hat aber eine Frau und ein kleines Kind in der südlichen Nachbarprovinz Logar.

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Meine Frau Svenja zu Besuch in Afghanistan


Ja, und dann kam meine Frau Svenja mich in Hezarak besuchen. Erst war es überhaupt nicht klar, ob sie mit nach Hezarak kann. Weder Entwicklungsdienst-Anders noch ZIM- Van den Berg noch NGE- Beckum wollten sich daran die Finger verbrennen. Nur die NGE- Afghanen sagten von Anfang an: kein Problem! So war es denn auch. Wir waren insgesamt dreimal zwei Tage in Hezarak, eine Nacht ist Svenja wegen Bauchschmerzen nach Kabul zurückgefahren.

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Mein Übersetzer Sadat

Mit meinem Übersetzer hatte ich zuerst so meine Probleme. Mir Rachim oder Said Machmat von NGE hatten ihn für mich ausgesucht. Er sollte von Hezarak stammen, Gebiet und Leute kennen. Darauf hatte der Chef bestanden. Ich hätte lieber Mohammad gefragt, dessen Englisch ich super verstehe, und den ich auch sonst sehr gut mag. Ich hatte mir aber grundsätzlich das Recht vorbehalten, Nein zu sagen oder ihn wieder zu entlassen, wenn ich nicht mit ihm klarkomme.

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