International

Hoher Entwicklungsdienst-Besuch in Kabul

Ich bin früh aufgewacht und musste viel nachdenken. Die ganzen nächsten Tage ging das so. Einmal eine Liste machen, was ich als Grundausstattung anschaffen sollte für die Ausbildung in der Schreinerei. Und zusammentragen, welche Informationen ich noch brauche. Viel mehr über diese holländische Organisation, den Projektleiter, die örtlichen Amtsinhaber, den Schreinereileiter. Immerhin werde ich als einziger Europäer vor Ort wohnen.

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Hezarak – Auf dem Weg zu meiner zukünftigen Arbeits- und Ausbildungsstätte auf dem Land in Afghanistan

Um 7 Uhr sollte ich abgeholt werden von den ZIM-Leuten. Um 10 vor 7 kam Arnold zu uns rein und ich sollte gleich mitkommen, ich war noch am Essen. Im Büro mussten wir dann eine dreiviertel Stunde warten, bis Ole Van den Berg auch so weit war. Er war mir sehr viel sympathischer, als ich nach den ganzen Vorinformationen gedacht hätte. Er beklagte sich, dass er mich nicht eher zu Gesicht bekommen hätte. Dann wüsste er besser, wie er mich einplanen solle.

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Ein deutscher Entwicklungsdienst’ler aus Jallalabad zu Gast

Wieder zu Hause hatten wir einen Gast: Einen Entwicklungsdienst’ler, der in Jallalabad gearbeitet hat und nun wieder nach Deutschland zurück flog. Ein Auto stand vor unserem Haus, ein Fahrer, zwei Wachleute. Etwas unsicher fragten sie mich, ob ich wüsste, ob der Deutsche nun bald wieder fahren wolle oder was. Ich bin rein und bekam die unwirsche Antwort: ”Die sollen halt 10 Minuten warten!” Abends dann, als wir zusammen saßen, erzählte er ohne Punkt und Komma. Klaus hörte lange höflich zu, während die beiden Frauen sehr schnell verschwanden. Ich saß dabei und schrieb.

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Minen aus aller Welt im Minenmuseum in Kabul und eine weitere Stadtrundfahrt

Der zweite Tag des Minenkurses und zwar in dem einzigen Minenmuseum der Welt, von OMAR, einer rein afghanischen Entminungsorganisation. Ich hatte von OMAR schon in Deutschland gelesen, in einer Broschüre von der Hilfsorganisation Medico, die OMAR unterstützt. OMAR hat eine umfangreiche Sammlung von Minen, Geschossen, Bomben und Bombenteilen. Im Garten steht ein Helikopter, ein englischer. Um keine politischen Einseitigkeiten zu zeigen, haben sie den englischen Schriftzug übermalt. Sie hatten Teile der Splitterbomben, von Cruise Missiles und anderen Raketen.

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Die ISAF in Kabul

Nachmittags war wieder Sprachkurs, danach bin ich mit den anderen zur ISAF raus gefahren. Wir wollten ein bisschen was einkaufen und dort zur Post. Schade, dass es wieder zu dunkel war zum Fotografieren. Direkt außerhalb Kabuls fingen große Felder und kleine Haine an, dazwischen große 20 mal 20 Meter große Höfe, ringsum diese 2,50 m hohe Lehmmauer. Und dann die ISAF. Fotografieren sowieso verboten, tausende von Metern Stacheldraht und Kriegsgerät ohne Ende. Schon sehr beeindruckend, auch die festungsartig verrammelte Einfahrt, die vielen Sandsackwälle. Wir mussten nur die Pässe zeigen.

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Anti-Minen-Ausbildungszentrum am Stadtrand von Kabul

Wir fuhren mit dem Auto an den Stadtrand, wo es ein großes Anti-Minen-Ausbildungszentrum gibt. Wir waren sehr beeindruckt, vor allem auch von dem ehemaligen NVA-Soldaten, der dieses Zentrum in der Taliban- Zeit aufgebaut hat. Von den Taliban, mit denen er (bartlos) super zusammenarbeiten konnte, bekam er dies riesige Grundstück am Stadtrand zur Verfügung gestellt. Bis zum 11.September hatten sie etwa ein Viertel von Afghanistan als minenfrei erklären können. Nun kam noch einiges wieder dazu, zum Teil durch die Taliban, weil Minen eine typische Defensiv- und Abwehrwaffe sind, z. T.

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Können Ethnien gemacht werden? Die Ursachen des Völkermords in Ruanda in der Kolonialpolitik

Der Völkermord in Ruanda gegen die Tutsi und moderate Hutu im Juli 1994 ereignete sich erst vor elf Jahren. Über eine halbe Millionen Menschen kamen innerhalb eines Monats ums Leben und fast 3 Millionen waren auf der Flucht.

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