International

Frauenhilfeprojekt Bäckerei

Wir sind nach unserem Vormittagskurs mit der Lehrerin Neda zu einem Frauenprojekt, dass von der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) finanziert wurde. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind es Frauen, die von Pakistan kamen oder denen die Rückkehr nach Kabul aus Pakistan mit diesem Projekt schmackhaft gemacht worden war. Es ist ein Ausbildungsprojekt für Bäckerei gewesen, eine Art von Keksen haben sie gemacht, allerdings viel zu wenig, als dass sich ein Verkauf gelohnt hätte. Auch gab es für diese Kekse sowieso schon eine Unmenge von Läden in der Stadt.

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Endlich nach Hause telefonieren

Am Montag gab’s zwei Überraschungen (außer, dass es wieder regnete): Zuerst brachte ein Auto vom Entwicklungsdienst schon morgens in aller Frühe (vor sieben) unsere Chips und Prepaid-Karten zum Telefonieren. Und mittags kam Gustav noch zusätzlich mit Post an, für mich eine E-Mail von Svenja und eine Nachricht von Karla , die mir nun verriet, wie ich sie treffen kann (mein Kontakt zu der Frauenorganisation AFA). Leider gingen meine beiden Handys nicht. Das eine, weil ich es nicht aufladen konnte, das andere, weil es den Chip nicht annahm.

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Armut und Reichtum in Afghanistan

Ich kann schwer einschätzen, wie arm die Leute hier sind. Klar, es gibt die ganz Armen, wie die in den Zelten und die ganz Reichen, wie Ismael Khan in Herat zum Beispiel, die Kriegsgewinnler und die, die hier 15 Taxi für sich fahren lassen und 10 Häuser besitzen, die sie an Hilfsorganisationen vermieten. Das Entwicklungsdienst-Büro ist in einem solchen Haus, das für 3500 Dollar im Monat gemietet ist. Davon können 175 arme Familien leben. Und der Besitzer wohnt dann oft auch nicht in Kabul, sondern in Pakistan und zieht das Geld auch noch ab.

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Mittagspause in Kabul

An diesem Mittag sitze ich in der prallen Sonne (es ist bestimmt um die 20 °C warm) an einem Tisch mit Mohammad, einem der Wächter, und schreibe weiter. In der Mittagspause und nach dem Lernen gehen wir jetzt oft (zu zweit) ein bisschen raus, etwas einkaufen und unser frisch gelerntes Dari ausprobieren. Viele Häuser haben keine eigenen Pumpen, sondern holen ihr Wasser an öffentlichen Handpumpen in Eimern oder alten Plastikkanistern. Das Wasser schmeckt mir ganz und gar nicht (abkochen muss ich es sowieso, meist trinke ich es dann heiß).

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Dari-Sprachkurs

Nach dem Essen (für das wir immer die Vorhänge schamhaft zuziehen, damit die Wächter uns nicht beim Essen zusehen müssen, weil der Eß- und Lernraum genau gegenüber von ihren Zimmern liegt) haben wir endlich richtigen Sprachunterricht gemacht. Der Unterricht von Mir Afzal ist sehr klar und straff, er hat auf Englisch schon in Pakistan Dari- Unterricht gegeben. Dari ist allerdings nicht seine Muttersprache und so spricht er die Wörter etwas anders aus, als Neda, die uns am Nachmittag unterrichtet. Ein Vollprofi als Lehrer ist er trotzdem, wirklich sehr gut und klar strukturiert.

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Ramadan, Stromausfall, warm Wasser und ein kaputter Kaltwasserhahn

Um etwa 6.00 Uhr wird es hell, bis dahin müssen die Afghanen gegessen haben. Wenn es aus der Moschee ruft, dann ist Sense mit Essen. Deshalb gibt es abends von etwa fünf bis um zehn Strom und morgens von 4.00 bis 6.00 Uhr (in etwa), wenn es nicht gerade generellen Stromausfall gibt, wie die ersten zwei Tage. Morgens in der Frühe vor dem Ruf des Muezzin, um Essen vorzubereiten. Dadurch, dass es Strom gibt, ist auch der elektrische Boiler in Betrieb. Für mich hat das den Nachteil, dass ich nicht kalt duschen kann. Der Kaltwasserhahn funktioniert nämlich nicht.

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Leben in Kabul: Emails checken im Hotel Intercontinental, eine Taxifahrt und 30000 Afghani für ein Kilo Trauben

Rings um das Interkonti, einem Bau wie diese Touristensilos in Italien, bestimmt 10-12 Stockwerke hoch, gibt es ein Wäldchen, zusätzlich ist es weitläufig eingezäunt. Die Zufahrtsstrasse hat drei Kontrollstellen und oben standen ISAF- Fahrzeuge, als wir kamen (die waren später weg). Das Hotel hat eine große, wohl renovierte Empfangshalle, aber ist ansonsten ziemlich heruntergekommen. Überall sind Bedienstete. Es gibt auch einige Läden, oder Leute, die etwas verkaufen.

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