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Weihnachten in Slowenien: Potica, Weihrauch, bunter Weihnachtsbaum, unsere ganz besondere Krippe und Feuerwerk nach der Messe

Jedes Jahr backen wir zu Weihnachten einen besonderen Kuchen – Potica. Dieser Kuchen ist sehr typisch in Slowenien. Er ist wie eine Rolle gemacht mit verschiedenen Schichten mit einer Creme aus Nuss und Teig. Das ist so schön, wenn das ganze Haus nach frischem Kuchen riecht. Das gefällt mir am meisten! Am Abend des 24. Dezembers ist meine ganze Familie zusammen. Der Weihnachtsbaum ist schon fertig, denn wir haben ihn schon einige Tage vorher alle zusammen geschmückt. Nur dieses Jahr hatten wir leider noch keine Zeit, weil alle soviel arbeiten müssen. Unser Weihnachtsbaum ist immer ganz bunt. Das lieben wir! Ganz bunt! Man kann kaum noch etwas Grünes sehen! Unter dem Baum liegen bereits die Geschenke. Das sieht so schön aus!

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Weihnachten (Teil II): Zu dieser Gelegenheit erzähle ich euch, wie es am 25. Dezember in Griechenland zugeht

25. Dezember, es ist 12 Uhr. Wir müssen aufstehen. Wer schon den Teil I gelesen hat, kann nun verstehen, dass es nicht so angenehmen ist, so früh aufzustehen, nachdem man kaum geschlafen hat. Na ja. Wir müssen aber unsere Verwandte besuchen. Sie warten auf uns, weil  wir alle zusammen essen an diesem Tag. Es gibt ganz besondere Gerichte. Aber am Anfang warten wir zuerst auf die die noch ein bisschen länger geschlafen haben. Deswegen wird zunächst ein Whisky getrunken, bevor Ouzo oder Tsipouro „auftauchen“. Sehr gut. Wir sind alle hungrig und wir haben einen „Hangover“. Also essen wir deshalb erst einmal gerne ein paar Kleinigkeiten als Beilage zum Ouzo während wir eifrig auf die Hähnchensuppe warten. Wenn sie kommt, fangen wir sofort an zu essen. Dazu gibt es roten Wein. Einen guten trocknen roten griechischen Wein!

Na. Wir sind zufrieden. Noch nicht begeistert. Begeistert werden wir sein, wenn das mit Maroni, Reis und Schinken gefüllte im Ofen gekochte Hähnchen endlich auf dem Tisch ist. Das ist unsere Tradition. Manche essen lieber gefüllten Truthahn, aber das gehört nicht zur griechischen Tradition. Selbstverständlich gibt es dazu 2-3 verschieden Salate, Brot, Tzatziki und Melitzanosalata und noch mehr Wein. Es wird gesoffen, denke ich jedes Jahr und am Ende habe ich Recht.

Na ja. Ich muss eine Pause machen. Ich habe alles aufgegessen. Eine Zigarette bitte. Ich habe aufgehört. Aber zum Glück rauchen meine Cousinen. Ich nehme eine ohne zu fragen. Ich genieße jetzt, wie jemand, der einen vollen Magen hat, genießt. Ich will nichts mehr in meinem Leben essen!

Warum habe ich das gesagt? Gekochtes Schweinfleisch mit Gemüse im Ofen und mit Wein kommt. Ich sehe meine Tante. Sie bringt es. Ich muss mich sofort darauf vorbereiten. Manche haben aufgegeben. Ich bin noch da! Bitte ein bisschen Wein, weil das neue Gericht noch lecker als das Vorherige ist. Nach 10 Minuten ist alles wieder leer auf dem Tisch. Alle wissen, dass nun der Nachtisch (viele verschiedene selbst gemachte Sachen) kommt.

1 Stunde später. Ich muss unbedingt dringend einen Kaffe trinken. Das bedeutet, dass der Kaffe schon gemacht wurde. Na. Wir sind alle voll und froh. Wir sitzen auf der Couch und wir quatschen bis spät in die Nacht. Noch ein Bisschen Whisky bitte! Natürlich gehe ich heute Abend nicht aus. Morgen ist der 26. Dezember und ich muss jetzt überlegen, wie der am 31. Dezember verbracht wird. Bis dann!

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„Ja dann sprich doch mal Hochdeutsch“

Noch einmal in diesem Jahr möchte ich mich hier aus Berlin melden und euch von meinem Auslandsleben als Erasmusstudentin berichten. An der Uni gefällt es mir nun etwas besser. Ich hatte schon eine erste Prüfung, aber noch keinen Bescheid.

Weihnachten in Korea ist nicht so etwas Besonderes (한국에서의 성탄절)

Ich studiere an der Hankuk University of Foreign Studies in Seoul. Normalerweise haben wir ab dem 17. oder 18. Dezember einige Wochen Winterferien. Dann fahre ich nach Hause zu meinen Eltern, ganz im Süden von Korea, nach Busan. Weihnachten in Korea ist nicht so etwas Besonderes wie in Deutschland. Es ist eines von vielen Festen. Bei uns ist Chusok (추석), eine Art Erntedank- und Mondfest, das wichtigste Fest des Jahres.

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Ulrike: „Ich bin in Bangkok auf dem Airport und warte auf meinen Flug nach Kalkutta!“

In Berlin kommt die Sonne raus. Im Radio läuft „On vous souhaite tout le bonheur du monde“ und ich denke daran wie Ulrike wohl gerad in Bangkok sitzt und auf den Flug nach Indien wartet.

Und just in dem Moment kommt ein Email von ihr zu ein paar Fragen, die ich ihr gestellt hatte.

Mario: Hallo Ulrike, Du fliegst am Freitag für einige Wochen nach Indien. Das ist sehr interessant.

Kannst Du mir ein bisschen mehr darüber erzählen?

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Erasmus in Berlin: Harsche Umgangsweisen, ein paar nette Berliner und internationale Parties mit aller Welt

Liebe Weihnachtsmänner und –frauen, Es geht mir sehr gut hier. Ich habe meine mittlere Krise überwunden. Bin wieder gesund. Heimweh habe ich aber immer noch ein wenig. In den letzten Wochen habe ich viel unternommen und habe vor meinem Heimflug auch noch so einiges vor.

Ich will ehrlich sein

Eine Italienerin 8 Monate in Berlin. Ich will ehrlich mit dem Land sein, das mich so viel am Anfang meines Aufenthalts erstaunt hat und am Ende so verzaubert! „Meine Mauer im Kopf“ ist dafür eine gute Metapher, die meinen Clichées, den Sorgen entspricht, die ich vor einem Jahr als Erasmus-Studentin hatte.

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