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Leben in Kabul: Emails checken im Hotel Intercontinental, eine Taxifahrt und 30000 Afghani für ein Kilo Trauben – Internationale Perspektive

Leben in Kabul: Emails checken im Hotel Intercontinental, eine Taxifahrt und 30000 Afghani für ein Kilo Trauben

Rings um das Interkonti, einem Bau wie diese Touristensilos in Italien, bestimmt 10-12 Stockwerke hoch, gibt es ein Wäldchen, zusätzlich ist es weitläufig eingezäunt. Die Zufahrtsstrasse hat drei Kontrollstellen und oben standen ISAF- Fahrzeuge, als wir kamen (die waren später weg). Das Hotel hat eine große, wohl renovierte Empfangshalle, aber ist ansonsten ziemlich heruntergekommen. Überall sind Bedienstete. Es gibt auch einige Läden, oder Leute, die etwas verkaufen.

Rings um das Interkonti, einem Bau wie diese Touristensilos in Italien, bestimmt 10-12 Stockwerke hoch, gibt es ein Wäldchen, zusätzlich ist es weitläufig eingezäunt. Die Zufahrtsstrasse hat drei Kontrollstellen und oben standen ISAF- Fahrzeuge, als wir kamen (die waren später weg). Das Hotel hat eine große, wohl renovierte Empfangshalle, aber ist ansonsten ziemlich heruntergekommen. Überall sind Bedienstete. Es gibt auch einige Läden, oder Leute, die etwas verkaufen. Englisch verstanden die meisten und konnten uns auch sofort den Weg zu dem kleinen Kellerraum zeigen, in dem die Computer (10 Stück) eng an eng standen. War schon irre, in diesem Raum dann plötzlich auf dem Computer mein Postfach zu sehen: ‚Sie haben 6 ungelesene Mails’. Klaus und ich teilten uns die eine Stunde, die natürlich schnell um war. Nur mit Murren nahm der Kassierer unsere 5 € an. Er wollte Dollar, aber dann doch lieber Euro als Afghani. Als wir wieder raus kamen, war es schon total dunkel. Wir fragten einen Taxifahrer, wie viel es kosten würde nach Taimani zum Gästehaus und er wollte 5 Dollar. Er hatte auch schon 2 Afghaninnen, die er fahren wollte und wollte uns einfach dazu laden. Das war uns dann doch zu doof. So sind wir die Zufahrtsstrasse wieder hinunter gelaufen und haben unten an der größeren Straße ein Taxi angehalten (jedes zweite Auto ist ein Taxi), das uns dann für 30 Afghani (etwa 50 Cent) nach Hause brachte. Der Taxifahrer war total nett, freute sich über uns Deutsche, besonders über Bayern München und einen Spieler von denen (den Namen habe ich wieder vergessen) und wollte zum Schluss gar kein Geld (hat es aber doch genommen). Als wir ‚zu Hause’ ankamen, war das ‚unbegleitete Fluggepäck’ da. Ich war erst ganz aufgeregt, aber dann stellte sich heraus, dass meines noch nicht dabei war. Ich hatte es ja auch erst später aufgegeben. (Ich musste dann noch einen ganzen Monat darauf warten, weil die Bundeswehr zwischenzeitlich mal den Transport ablehnte) Martina war am Kochen, aber wir brauchten noch Brot und Gemüse. Also sind wir im Dunkeln los und haben an einer Strasse entlang gesucht, ob wir was in einem der vielen Läden finden würden. Bei einem der Läden wollten wir Trauben kaufen und bekamen 3 000 alte Afghani als Preis gesagt. Als ich bezahlen wollte, stellte sich heraus, dass ich 30 000 bezahlen sollte, also immer noch wenig für ein Kilo (ca. 50 Cent). Wegen diesem Missverständnis dauerte unser Handel etwas länger und sofort standen bestimmt 20 Leute um uns herum. Eigentlich wollte ich noch versuchen, auf 20 000 herunter zu handeln, aber mir war es dann nicht mehr geheuer in dieser großen Menge Menschen. Nach dem Abendessen habe ich noch ein wenig geschrieben und bin dann todmüde ins Bett. Das sind echte Abenteuer, diese kleine Touren durch die Stadt. Samstag, der 9. November