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25 Jahre Partnerschaft der Universität Santa Clara in Kuba und der Universität Magdeburg

Anfang November fanden an unserer Uni die Festlichkeiten zum 25jährigen Bestehen des Kooperationsvertrages zwischen Magdeburg und Santa Clara statt. Eine Reihe von deutschen Professoren erhielt für ihr hiesiges Engagement einen Ehrentitel und ergoss aus diesem Anlass schier endlose Reden über die Anwesenden.

Zwei Mädchen in Lomé – Hauptstadt von Togo, Brunnenduschen und ein Ausflug nach Kpalimé

Gleich am ersten Tag tauschten wird Geld auf dem Schwarzmarkt, um für die nächsten Wochen gewappnet zu sein. Das Preis-Leistungsverhältnis hat sich in den letzten drei Jahren wo ich hier war nicht im geringsten geändert: Ein Essen an der Straße kostet ca. 20 Cent. Am ersten Sonntag ging’s dann in die Kirche wo gerade ein besonderer Gottesdienst war, nämlich extra für kranke. Das war total interessant. Wir wurden irgendwie gleich zu dem Chor gesetzt und kamen uns ein bissel verloren vor neben all diesen 500 schwarzen Menschen.. aber es war toll!

Enttäuschungen und Überraschungen bei einer Konferenz der Wirtschaftwissenschaften in Kuba

CICE steht für Internationale Konferenz der Wirtschaftwissenschaften und selbige fand Ende Oktober 2006 in Santa Clara statt. Als Delegierter unserer Fakultät wurde ich zu dieser eingeladen. Das hat weniger etwas damit zu tun, dass man mir etwas Gutes tun wollte, sondern mehr damit, dass die Eintrittsgelder auf westlichem Niveau lagen und gutes Geld mit der Tagung verdient werden konnte und wurde.

Als Dozent an der Universität Herat

Die Universität in Kabul beendet, noch einige Monate in Deutschland verbracht und dann war es soweit – ab nach Herat, um dort am Aufbau der Deutschabteilung mitzuarbeiten. Das war mein neues Ziel.

Vor fast genau einem Jahr bin ich nach Herat gegangen. Täglich gibt es Flüge von Kabul mit Kamair. Ich war sehr neugierig und als ich am Mittag am Flughafen ankam, wartete die DAAD-Lektorin bereits auf mich. Natürlich hatte ich schon viel von der Schönheit der Stadt gehört. Alles läuft auch viel geordneter als in Kabul und es gibt nicht soviel Staub hier.

Afrika und Kuba

Durch den Sklavenhandel, der in früherer Zeit durch die Spanier auf Kuba betrieben wurde, ist ein großer Teil der Bevölkerung, man schätzt etwa 50%, afro-kubanischer Abstammung und somit farbig. Der überwiegende Teil davon lebt im Osten der Insel.

In den 70er und 80er Jahren standen deren religiöse Rituale unter Strafen und die Priester wurden öffentlich schikaniert. Anfang der 90er Jahre wechselte die Regierung Castros ihre geistige Haltung und kooperiert seither mit einigen dieser religiösen Gruppen.

Dubai – Kabul

Um 5.30 Uhr ziehe ich aus dem „Dreamland Hotel“ in Dubai aus. Am Flughafen treffe ich Jeff wieder. „Did you sleep well?“ „Oh my god! This Iranian lady last night!“, antwortet er. Offensichtlich hat er in der letzten Nacht nicht geschlafen. Wir checken in. Etwas verwirrend hier. Ein älterer Afghane in traditioneller Kleidung findet sich auch nicht zurecht. „Hey Dude back there is the end!“, weist Jeff ihn zurecht.

Kuba: „Manche sind Gleicher“

Ein Ausflug zu den Cayos Santa Maria: An einem Wochenende vor Kurzem planten wir einen Ausflug in den Norden, zu den Cayos, einer Inselgruppe, die durch eine 70 km lange Schnellstraße durch das Meer mit dem „Festland“ Kubas verbunden ist. Als wir in unserem Bekanntenkreis herumfragten, wer uns begleiten wolle, damit wir nicht mit einem halbvollen Wagen fahren, bemerkten wir recht schnell, dass die Kubaner nicht in der Lage waren uns zu begleiten, weil dieses Gebiet „in nationalem Interesse“ nur Touristen bzw. Ausländern zugänglich ist.

Von diesen Sektoren gibt es eine Vielzahl, die schönsten Strände der Insel um Varadero sind von dieser Regelung ebenfalls betroffen. Man könne Anträge stellen um eine Besuchserlaubnis zu erhalten, diese Anträge würden aber regelmäßig nicht bewilligt oder gar nicht erst bearbeitet. Wenige weitere Besuchsmöglichkeiten bestehen außerdem durch FDG-ähnliche Objekte. Die Arbeiter der Hotels werden täglich in speziellen Shuttles transportiert, diese passieren regelrechte Grenzübergänge mit Passkontrollen. Die Joint-Ventures, die die Anlagen betreiben, zahlen den (Dollar-)Lohn an die kubanische Regierung, diese wiederum zahlt den Kubanern (einen Bruchteil davon) in Peso Nacional aus. Auf den Inseln angekommen, treffen wir auf eine Traumkulisse wie in einem anderen Land: Palmenstrand, weißer Sand, blaues Wasser… Irgendwie haben es doch noch einige Kubaner an den Strand geschafft. Leider konnten wir nicht herausfinden, wer diese Personen waren.

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