„Ja dann sprich doch mal Hochdeutsch“

Noch einmal in diesem Jahr möchte ich mich hier aus Berlin melden und euch von meinem Auslandsleben als Erasmusstudentin berichten. An der Uni gefällt es mir nun etwas besser. Ich hatte schon eine erste Prüfung, aber noch keinen Bescheid.

Irgendwann werden wir es verstehen, wahrscheinlich wenn die neuen Zeiten vorbei sind

Was macht man nach einem grauen Berliner Dezembertag? Ein Döner ist immer eine gute Idee! Warum nicht, denke ich. Um halb zehn treffen Yiannis und ich mich in der Wienerstraße am Görlitzer Bahnhof. Der Döner hier ist nicht nur lecker, sondern auch billig! Ich denke nicht, dass er mit verdorbenem Fleisch gemacht wurde. Diese Frage stellt man sich derzeit immer, wenn etwas so billig ist. Der Dönerverkäufer kennt uns schon. Er schaut ziemlich emotionslos drein, aber als er uns sieht, lacht er und freut sich! Yiannis und ich sind offensichtlich schon so etwas wie Stammgäste hier. Unser Döner ist daher auch besonders groß und ich kriege meinen Extralöffel scharfe Soße!

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Das habe ich sehr gemocht und immer diese Tradition respektiert

Ich finde die Berliner lesen viel. Immer. Überall. In den Bibliotheken kann sich man für wenig Geld Bücher, Videos und CD’s ausleihen. Das gefällt mir sehr. Eine ganz andere Sache, die mir auch aufgefallen ist, die Deutschen versuchen immer alles Mögliche selbst zu reparieren, denn Handwerker sind teuer.

Weihnachten in Korea ist nicht so etwas Besonderes (한국에서의 성탄절)

Ich studiere an der Hankuk University of Foreign Studies in Seoul. Normalerweise haben wir ab dem 17. oder 18. Dezember einige Wochen Winterferien. Dann fahre ich nach Hause zu meinen Eltern, ganz im Süden von Korea, nach Busan. Weihnachten in Korea ist nicht so etwas Besonderes wie in Deutschland. Es ist eines von vielen Festen. Bei uns ist Chusok (추석), eine Art Erntedank- und Mondfest, das wichtigste Fest des Jahres.

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So sind die Gegebenheiten, dass die Berliner Stimmung unvergleichbar und einfach unbezahlbar ist!

Also. Die Gegebenheiten sind so. In 20 Tagen gehe ich von Berlin weg. Es geht nach Zürich! Nun, wie fühle ich mich?

Ich muss mich von allen meinen Freunden und meinen Kollegen ganz ernsthaft verabschieden. Ich muss diese Stadt, meine geliebte Stadt Berlin (!) verlassen und gleichzeitig ein neues Leben in Zürich entwickeln – ohne Mario, ohne die Italiener, ohne die Berliner Griechen, ohne diese Internationale Stimmung, ohne die Berliner Stimmung!

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Das erstaunliche Verhalten der Deutschen in der Öffentlichkeit

In Berlin in der U-Bahn sehen die Leute aus, als ob sie alle in einer Prüfung wären. Sie reden nicht miteinander. Sie schauen nur in ihre Zeitung. Niemand lacht laut (nur ich und Vittorio) und es singt auch nie jemand.

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Ulrike: „Ich bin in Bangkok auf dem Airport und warte auf meinen Flug nach Kalkutta!“

In Berlin kommt die Sonne raus. Im Radio läuft „On vous souhaite tout le bonheur du monde“ und ich denke daran wie Ulrike wohl gerad in Bangkok sitzt und auf den Flug nach Indien wartet.

Und just in dem Moment kommt ein Email von ihr zu ein paar Fragen, die ich ihr gestellt hatte.

Mario: Hallo Ulrike, Du fliegst am Freitag für einige Wochen nach Indien. Das ist sehr interessant.

Kannst Du mir ein bisschen mehr darüber erzählen?

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