gottesebenbildlichkeit

Würde, Freiheit und Gottesebenbildlichkeit im Kontext der heutigen Zeit

Seit Ende des Mittelalters verwandelte sich die urchristliche Lehre, indem der Mensch immer stärker als „zweiter Gott“ (secundus deus) gedeutet wurde. Dieser Gedankenstrang verhärtete sich in der Renaissance weiter und der Mensch hob sich schließlich als grenzenlos gestaltungsfähiger Mensch in „de dignita hominis“ hervor. Die Aufklärung letztlich nahm den autonomen Menschen aus der vorgefundenen Natur heraus, indem ihm die Philosophen eine moralisch-praktische Vernunft zusprachen. Es war Kant, der schließlich verkündete, die Würde besäße einen absolut inneren Wert.

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