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Kuba: „Manche sind Gleicher“

Ein Ausflug zu den Cayos Santa Maria: An einem Wochenende vor Kurzem planten wir einen Ausflug in den Norden, zu den Cayos, einer Inselgruppe, die durch eine 70 km lange Schnellstraße durch das Meer mit dem „Festland“ Kubas verbunden ist. Als wir in unserem Bekanntenkreis herumfragten, wer uns begleiten wolle, damit wir nicht mit einem halbvollen Wagen fahren, bemerkten wir recht schnell, dass die Kubaner nicht in der Lage waren uns zu begleiten, weil dieses Gebiet „in nationalem Interesse“ nur Touristen bzw. Ausländern zugänglich ist.

Von diesen Sektoren gibt es eine Vielzahl, die schönsten Strände der Insel um Varadero sind von dieser Regelung ebenfalls betroffen. Man könne Anträge stellen um eine Besuchserlaubnis zu erhalten, diese Anträge würden aber regelmäßig nicht bewilligt oder gar nicht erst bearbeitet. Wenige weitere Besuchsmöglichkeiten bestehen außerdem durch FDG-ähnliche Objekte. Die Arbeiter der Hotels werden täglich in speziellen Shuttles transportiert, diese passieren regelrechte Grenzübergänge mit Passkontrollen. Die Joint-Ventures, die die Anlagen betreiben, zahlen den (Dollar-)Lohn an die kubanische Regierung, diese wiederum zahlt den Kubanern (einen Bruchteil davon) in Peso Nacional aus. Auf den Inseln angekommen, treffen wir auf eine Traumkulisse wie in einem anderen Land: Palmenstrand, weißer Sand, blaues Wasser… Irgendwie haben es doch noch einige Kubaner an den Strand geschafft. Leider konnten wir nicht herausfinden, wer diese Personen waren.

Unterricht an der Universität in Santa Clara: Nuevo Hombre vs. Homo Oeconomicus

Die Uni in Santa Clara: Nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit meinen Kursen und der Einschreibung erhalte ich mittlerweile quasi-privaten Sprachunterricht. Gemeinsam mit Enes, einem Chinesen aus der Nähe von Shanghai, lerne ich täglich etwa 3 Stunden Spanisch. Leider sind die Möglichkeiten begrenzt: Es gibt kaum Papier bzw. Kopiermöglichkeiten, keine Audio- bzw. Videoabspielgeräte, keine Overhead-Projektoren und auch keine Lehrbücher.

Kuba: Im Nabel der Revolution in Santa Clara

Einige Wochen sind vergangen, seit ich in meinem Studienort Santa Clara angekommen bin. Diese erste Zeit war durchzogen von frustrierenden und nervigen Erlebnissen und einigen kleinen Lichtblicken. So ziemlich alles, was an Warnungen in meinem studentischen Kuba-Führer stand, hat sich bewahrheitet.

Kuba, La Habana: BMW’s und 50er Jahre Cheverolets, Peso Nacional und Peso Convertible und eine Spritztour durch die Stadt

La Habana: Auf meinem Flug hierher war ich umgeben von venezolanischen Stipendiaten, die gerade auf dem Weg waren ihr Medizinstudium in Havanna fortzusetzen. Ich wohne (illegal) bei einer älteren Frau, die mir Freunde in Bogotá empfohlen haben. Der Unterschied zu Kolumbien ist schon groß. Während man dort wirklich kaum Entbehrungen hinnehmen musste, wird man hier gleich in den ersten Tagen mit einigen erheblichen Veränderungen konfrontiert.

Salsa, Zivilgesellschaft, MG’s in Bogotá, Genossenschaften in Medellin, Friedensgemeinde in San José und Relaxen in Trigaba

Bogotá liegt in den Anden auf etwa 2000m Höhe und hat etwa 7 Mio. Einwohner. Diese Stadt ist eine moderne Metropole, die jeder anderen Weltstadt in nichts nachsteht (naja, es gibt keine U-Bahn ;-)). Das Erste, was einem auffällt, wenn man sich in der Stadt aufhält, sind die Polizei- bzw. Militärwachen, die wirklich an jeder Ecke stehen. Junge Männer in meinem Alter (wahrscheinlich meist etwas jünger) mit riesigen Maschinengewehren. Schon einschüchternd. In den ersten Tagen besuchten wir die Universidad Nacional und einige der Museen Bogotás (Goldmuseum, Botero).

Der Sommer in Berlin zwischen Vergangenheit und Zukunft – ein Abschied von den Berliner Zwischenwelten

Den letzten Sommer habe ich im Prenzlauer Berg gewohnt. Im Juli ist es das schönste, die Zeit im Mauerpark zu verbringen und einfach mit Freunden „rumzuhängen“ und auf der Wiese in der Sonne zu sitzen. Die Sonne ist für mich die größte Freude des Lebens. Mir gefällt die Atmosphäre im Mauerpark. Die Berliner in dieser Ecke der Stadt sind verrückt. Sie spielen, singen und quatschen hier bis der letzte Sonnenstrahl die Stadt verlassen hat. Die Schaukel im kleinen Gebirge des Mauerparks ist mein Reich. Von hier hat man „den Blick in die Vergangenheit“, denn hier stand die Mauer. Auf dem Flohmarkt hatte ich Fotos von diesem alten und faszinierenden Berlin gesehen.

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Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt

Der Frühling in Berlin ist einfach total verrückt! Völlig crazy, denn Berlin hat so viele Parks, Gärten mit Festivals und Feste im Frühjahr! Berlin wird eine neue Stadt im Vergleich zum Winter – plötzlich total lebendig, reich an tausenden Events, Aufführungen und Austellungen die man nicht verpassen darf.

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